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Anton Räderscheidt

1892 – Köln – 1970

„Portrait Fritz Husten“. 1931
Öl auf Leinwand. 100,5 × 80 cm (39 ⅝ × 31 ½ in.) Unten rechts mit Kreide signiert und datiert: Anton Räderscheidt 31. Das Gemälde wird vom Anton-Räderscheidt-Archiv, Köln, unter der Nr. 1931/011 in das digitale Werkverzeichnis aufgenommen (in Vorbereitung).  [3155] Gerahmt 

ProvenienzNachlass Fritz Husten / Privatsammlung Nordrhein- Westfalen

EUR 18.000 – 24.000
USD 21,200 – 28,300

„Portrait Fritz Husten“

Auktion 283Freitag, den 1. Dezember 2017, 11.00 Uhr

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Fritz Husten, geboren 1899 in Duisburg, stand durch seine berufliche Tätigkeit in einem namhaften Kölner Verlag in enger Verbindung zu bekannten Künstlern und Fotografen seiner Zeit. Das Porträt entstand angeregt durch die Ausstellung „gezeichnet oder geknipst“, die 1930 im Kölnischen Kunstverein gezeigt worden ist. Darin waren Porträts zeitgenössischer Künstler denen von Fotografen gegenübergestellt.
1933 zog Fritz Husten nach Berlin, wo er leitender Angestellter im Ullstein-Verlag wurde. Das in seinen Kölner Jahren entstandene Porträt, das Anton Räderscheidt 1931 gemalt hat, ist in seiner Komposition noch ganz der neusachlichen Bildsprache des Künstlers verbunden. Die nicht mehr homogen geschlossene Farbschicht, der lesbare, partiell fast expressive Pinselduktus deutet Räderscheidts stilistischen Wandel an, den er bald darauf in Frankreich erfahren sollte. AGT

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