Kayany Foundation – Benefizauktion

950R

Ida Ekblad

Oslo 1980 – lebt in Oslo

Ohne Titel. 2015
Acryl, Sprayfarbe, Plusterfarbe, Plastisol und Tinte auf ungrundierter Leinwand. 180 × 140 cm (70 ⅞ × 55 ⅛ in.) Unten rechts sowie auf dem Überspann mit Tinte monogrammiert: I.E.  [3095]

ProvenienzCourtesy die Künstlerin und Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris

EUR 15.000 – 20.000
USD 17,700 – 23,600

Ohne Titel

Auktion 284Freitag, den 1. Dezember 2017, 17.00 Uhr

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AusstellungWhat's my name. Berlin, Michel Majerus Estate, 2016

Die Malereien und Skulpturen von Ida Ekblad sind ein Befreiungsschlag. Gestische Pinselstriche, Flipper, Airbrush, Alien, Schrott, Ikonen des Expressionismus, Puffeffekt-Farbe wie auf den Sweatshirts der 80er Jahre – Ida Ekblads prozessorientierte künstlerische Praxis zeugt von einem anarchischen Geist, der sich auch die überkommenen oder als geschmacklos abgetanen Stile, Motive und Materialien westlicher Kultur aneignet. Dieser unhierarchische künstlerische Umgang mit dem visuellen Repertoire – vielfach aus populären und alltäglichen Kontexten – einer jüngeren Vergangenheit kann im Sinne einer ‚open source’-Mentalität verstanden werden, ganz ohne die Intention, bewusst zitieren oder kommentieren zu wollen.
Ida Ekblad (*1980 in Oslo) war mit ihren Arbeiten bereits in zahlreichen internationalen Kunstinstitutionen vertreten, unter anderem 2016 im FRAC Basse-Normandie, Caen; 2015 imBALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead und der Kunsthalle Bern; 2013 im National Museum of Norway – Museum of Contemporary Art, Oslo und im Palais de Tokyo, Paris; 2010 in der Bonniers Konsthall, Stockholm und der Bergen Kunsthall. Darüber hinaus wurde Ida Ekblad 2011 zur 54. Biennale von Venedig eingeladen.

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