Auktionen Frühjahr 2019

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Henry van de Velde

Antwerpen 1863 – 1957 Zürich

Paar Hummerstifte – Modell: 1. 1902 / Ausführung 1903

Silber, gedrückt – Hersteller: Koch & Bergfeld, Bremen. Je 19,5 cm. (7 ⅝ in.) Rückseitig Künstlersignet [Föhl/Neumann 1.4.1.5] / Feingehaltszeichen: 800.  [3248]

ProvenienzPrivatsammlung, Rheinland

EUR 12.000 – 15.000
USD 13,500 – 16,900

Paar Hummerstifte – Modell: 1

Auktion 305Donnerstag, den 30. Mai 2019, 14.00 Uhr

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Literatur und AbbildungThomas Föhl und Antje Neumann (Hg.): Henry van de Velde. Raumkunst und Kunsthandwerk. Bd. 1: Metallkunst. Leipzig, 2009, Kat.-Nr. I.3.1.42, S. 318

Die Intention zum Gesamtkunstwerk zeigte sich in dem für ihn charakteristischen gespannten, ornamentlosen Liniengefüge, das dem Raum ebenso wie allen Einrichtungsgegenständen Gestalt gab. Für van de Velde war die Dynamik der Linie alleinbestimmend, sein Credo „Eine Linie ist eine Kraft […] sie entlehnt ihre Kraft der Energie dessen, der sie gezogen hat“, offenbart sich beispielhaft in seinen frühen Arbeiten: Die Linie wurde zum elementaren plastischen Ausdrucksträger. IB

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