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Herbstauktionen 2020

Kunst des 19. Jahrhunderts

136

August Wilhelm Ferdinand Schirmer

Berlin 1802 – 1866 Nyon

Tassos Haus an der Küste von Sorrent. (Vor) 1836

Öl auf Leinwand. 22,5 × 32,5 cm. (8 ⅞ × 12 ¾ in.) Auf dem Keilrahmen oben mit Bleistift beschriftet; links: Tassos Haus an der Küste von Sorrent; rechts: gem. von Wilh. Schirmer in Berlin. Unten mit Feder in Schwarz beschriftet: Eigenthum des Geh. Raths Knoblauch (Halle ad/Saale).  [3080] Gerahmt 

Provenienz(Wohl) Carl Friedrich Wilhelm Knoblauch, Berlin (gest. 1859) / Karl Hermann Knoblauch, Sohn des Vorbesitzers, Halle/Saale (gest. 1895) / unbekannter Besitz / Privatsammlung, Süddeutschland

EUR 8.000 – 12.000
USD 9,410 – 14,100

Verkauft für:
8.750 EUR (inkl. Aufgeld)

Tassos Haus an der Küste von Sorrent

Auktion 322Mittwoch, den 2. Dezember 2020, 15.00 Uhr

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AusstellungXXIX. Kunstausstellung. Berlin, Königliche Akademie der Künste, 1836, 2. Aufl., Kat.-Nr. 806 („Tasso's Haus in Sorrent“) (?) / Dritte Ausstellung: Werke von Rudolf Henneberg, Wilhelm Schirmer, Hugo Harrer. Berlin, Königliche National-Galerie, 1877, Kat.-Nr. 149: („Tasso's Haus in Sorrent. Oelgemälde. Privatbesitz“) (?)

Literatur und AbbildungN. N.: Bericht über die Berliner-Kunstausstellung. Landschaft (Fortsetzung). In: Museum. Blätter für bildende Kunst, Jg. IV, No. 44, 31.10.1836, S. 345-351, hier S. 348 / Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. 4 Bände. Dritter, unveränderter Nachdruck, Hofheim am Taunus, H. Schmidt & C. Günther, 1979 (zuerst Fr. v. Boetticher's Verlag, Dresden 1891–1901), hier Zweiter Band (Zweite Hälfte), S. 571, erwähnt unter der Nr. 21

„...ergötzlich sind unseres hiesigen Schirmer's Tafeln, von welchen eine namhafte Anzahl kleinerer in mehreren Sälen da und dort zwischen den benachbarten Gemälden hervorlächeln [...]: Tasso's Haus in Sorrent (806), ein Bildchen, von sehr guter Harmonie. Das hohe und festgebaute, wie verschanzte Haus vorn am Wasser, in matten Steintönen fein spielend, das plane Wasser zu seinen Füssen, blau erglänzend und übergehend in grüne Töne, wie es sich sichtbar entfernt und unter der Luft in den Grund zurückweicht, vereinigen sich zu einem malerischen, angenehmen Anblick.“ (Bericht über die Berliner-Kunstausstellung, In: Museum. Blätter für bildende Kunst, Jg. IV, No. 44, 31.10.1836, S. 345-351)

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