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Moderne Kunst

305R

Lesser Ury

Birnbaum/Posen 1861 – 1931 Berlin

Die Börse in Berlin.
Öl auf Leinwand. 35,5 × 50,5 cm. (14 × 19 ⅞ in.) Rückseitig der runde Aufkleber mit dem schwach lesbaren Stempel: NACHLASS LESSER URY; mit blauem Farbstift nummeriert: 76.  [3130] Gerahmt 

ProvenienzUnternehmenssammlung, Deutschland

Addendum/ErratumTitel: „Die Börse und Zirkus Busch, Berlin". Entstanden um 1927. Mit einem Gutachten von Dr. Sibylle Groß, Berlin, vom 17. November 2021. Das Gemälde wird aufgenommen in das Werkverzeichnis der Gemälde, Pastelle, Gouachen und Aquarelle von Lesser Ury von Dr. Sibylle Groß, Berlin (in Vorbereitung).

EUR 40.000 – 60.000
USD 46,500 – 69,800

Verkauft für:
31.250 EUR (inkl. Aufgeld)

Die Börse in Berlin

Auktion 337Freitag, den 3. Dezember 2021, 11.00 Uhr

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Von der Kaiser-Wilhelm-Brücke (heute Karl-Liebknecht-Brücke) in der Verlängerung der Straße Unter den Linden geht der Blick über die Spree Richtung S-Bahnhof Hackescher Markt. Mächtig erhebt sich rechts die bei einem Luftangriff auf Berlin 1944 ausgebrannte und später abgetragene Börse, die der Architekt Friedrich Hitzig 1859–63 im Stil der Neorenaissance errichtet hatte. Und zwar an der Stelle, an der zuvor das Palais seines Großvaters Daniel Itzig gestanden hatte, eines der ersten jüdischen Bankiers Preußens. Die Kuppel links hinter der Friedrichsbrücke gehört zum festen Haus des Circus Busch, das 1937 den Umbauplänen der Nationalsozialisten weichen musste. Heute „chillt“ dort die Jugend im James-Simon-Park.

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