Lupe

Kataloge online

Moderne Kunst

337

Erich Heckel

Döbeln 1883 – 1970 Radolfzell am Bodensee

„Hiddenseeküste“. 1912

Aquarell über Bleistift auf Papier (aus einem Skizzenblock). 33 × 45 cm. (13 × 17 ¾ in.) Unten links mit Bleistift signiert, datiert und betitelt: EHeckel 12 Hiddenseeküste. Das Aquarell ist registriert im Archiv der Erich-Heckel-Stiftung, Hemmenhofen. Farben etwas geblichen.  [3218] Gerahmt 

ProvenienzRoman Norbert Ketterer, Campione / Privatsammlung, Berlin

EUR 40.000 – 60.000
USD 46,500 – 69,800

Verkauft für:
50.000 EUR (inkl. Aufgeld)

„Hiddenseeküste“

Auktion 337Freitag, den 3. Dezember 2021, 11.00 Uhr

Los empfehlen

Zustandsbericht anfordern

AusstellungErich Heckel. Zur Vollendung des siebenten Lebensjahrzehntes. Gemälde – Aquarelle – graphische Arbeiten. Münster, Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte, 1953, Kat.-Nr. 103 / Erich Heckel. Ausstellung aus Anlass seines 70. Geburts-tages. Hannover, Kestner-Gesellschaft, 1953, Kat.- Nr. 62 / Erich Heckel. Werke der Brücke-Zeit 1907-1917. Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Graphik. Stuttgart, Württembergischer Kunstverein, 1957, Kat.-Nr. 103 / Brücke 1905–1913: eine Künstlergemeinschaft des Expressionismus. Essen, Museum Folkwang, 1958, Kat.-Nr. 38 / Meisterwerke des Deutschen Expressionismus. Bremen, Kunsthalle; Hannover, Kunstverein; Köln, Wallraf-Richartz-Museum; Den Haag, Stedelijk Museum; Zürich, Kunsthaus, 1960/61, Kat.-Nr. 116 /Moderne Kunst. Roman Norbert Ketterer, Campione, 1963, m. Abb

Literatur und AbbildungVersteigerungskatalog: Sotheby’s. German & Austrian Art, Sale 712, London, 18.10.2000, Kat.-Nr. 268, m. Abb

„Als sich Heckel 1911 zum ersten Mal an der Ostsee aufhielt, erschien in seinem Schaffen erstmalig das Motiv der Badenden an der Meeresküste. Auch wenn diese Szenen nun an einem neuen Ort festgehalten sind, atmen sie noch ganz die unbeschwerte Freude am ungezwungenen, sommerlichen Miteinander und an der zwanglosen Nacktheit, die für die Dresdner Darstellungen an den Moritzburger Teichen kennzeichnend gewesen waren. Auch 1912 sprechen die leuchtenden Farben [...] von einer heiteren Stimmung. Jedoch klingt im nunmehr deutlich sichtbaren Duktus, der zunehmend kleinteilig und unruhiger wird, bereits der kommende Stilwandel an.“ (Janina Dahlmanns, in: Erich Heckel an der Ostsee. Ausst.-Kat. Brücke-Museum Berlin u.a.O., 2006, S. 25)

Irrtum vorbehalten - wir verweisen auf unsere Versteigerungsbedingungen.