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Photographie

2016

Sebastião Salgado

Aimorés, Brasilien 1944 – lebt in Paris

„Brasil“. Gold Mine, Serra Pelada. 1986

Silbergelatineabzug, 2020. 82 × 53,9 cm (89,5 × 59,8 cm). (32 ¼ × 21 ¼ in. (35 ¼ × 23 ½ in.)) Rückseitig mit Bleistift signiert, datiert und betitelt.  [2045]

EUR 15.000 – 20.000
USD 17,900 – 23,800

Verkauft für:
18.750 EUR (inkl. Aufgeld)

„Brasil“. Gold Mine, Serra Pelada

Auktion 329Mittwoch, den 9. Juni 2021, 18.00 Uhr

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Literatur und AbbildungSebastiao Salgado: Workers. An archeology of the industrial age. London 1994, S. 314 / Lélia Wanick Salgado (Hg.): Sebastiao Salgado. Gold. Köln 2019, S. 27

Als er in seinem Heimatland Brasilien vor der riesigen Goldmine von Serra Pelada mit ihren 50.000 Goldsuchern stand, habe er „die Geschichte der Menschheit vor sich gesehen“, sagt Sebastião Salgado – „den Bau der Pyramiden, den Turmbau zu Babel, die Minen des König Salomon“. Wim Wenders widmet diesem Photo des 1986 entstandenen Zyklus GOLD die Eröffnungssequenz seiner filmischen Hommage an Salgado, DAS SALZ DER ERDE (2014), in der die Filmkamera hineinzieht in die tiefsten Tiefen und Strukturen dieser Momentaufnahme eines geradezu archaisch anmutenden Zusammenspiels von Kräften und Menschen auf der Suche nach Reichtum und Glück.

Das Los wird zugunsten der „Wim Wenders Stiftung" versteigert

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