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The Art of Photography

2033R

Robert Frank

Zürich, Schweiz 1924 – 2019 Inverness, Kanada

Bar - Gallup, New Mexico. 1955

Silbergelatineabzug von Ed Grazda unter Aufsicht von Robert Frank, 1986. 36,9 × 24,2 cm (40,3 × 30,3 cm). (14 ½ × 9 ½ in. (15 ⅞ × 11 ⅞ in.)) Im Blattrand unten rechts mit schwarzem Filzstift signiert. Rückseitig mit Bleistift beschriftet und beziffert. Einer von fünf Abzügen dieser Größe außerhalb der Museum-Sets.  [2000]

ProvenienzAlan Koppel Gallery / Jack Silverman / Rick Wester

EUR 30.000 – 50.000
USD 34,900 – 58,100

Bar - Gallup, New Mexico

Auktion 335Mittwoch, den 1. Dezember 2021, 18.00 Uhr

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Literatur und AbbildungRobert Frank: The Americans. Photographs. New York 1959, S. 67 / Ausst.-Kat.: Looking In: Robert Frank’s The Americans. Washington, National Gallery of Art; San Francisco, Museum of Modern Art; New York, The Metropolitan Museum of Art, 2009, S. IV und S. 244 / Ausst.-Kat: Robert Frank in America. Stanford, Iris & B. Gerlad Cantor Center for Visual Arts, Stanford University, 2014/15, S. 59

1958 in Frankreich und 1959 in den USA veröffentlicht, veränderte Robert Franks „The Americans" den Kurs der Photographiegeschichte des 20. Jahrhunderts. Auf dreiundachtzig Photographien blickte Frank unter die Oberfläche des amerikanischen Lebens und enthüllte ein Volk, das von Rassismus geplagt, von seinen Politikern schlecht bedient und von einer schnell expandierenden Konsumkultur betäubt wurde. Aber er fand auch unerwartete Schönheit in den einfachen, übersehenen Ecken des amerikanischen Lebens. Und es waren nicht nur Franks Themen – Autos, Jukeboxen und die Straße –, die die Ikonen Amerikas neu definierten.

Es war auch sein intuitiver, direkter und unkonventioneller Stil sowie seine Methode, seine Photographien thematisch, konzeptionell, formal und sprachlich brillant miteinander zu verknüpfen, die „The Americans" so innovativ machten. Eher eine Ode oder ein Gedicht als ein wörtliches Dokument, ist das Buch heute genauso kraftvoll und provokant wie vor dreiundsechzig Jahren.

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