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Moderne Kunst

365

Georg Tappert

1880 – Berlin – 1957

„Elisabeth Tappert“. Um 1923/33

Öl auf Leinwand. 101 × 70,5 cm. (39 ¾ × 27 ¾ in.) Rückseitig mit Pinsel in Braun signiert und betitelt: Georg Tappert Elisabeth Tappert. Werkverzeichnis: Wietek 250. Zwei kleine Löcher in der Leinwand.  [3017] Gerahmt 

ProvenienzPrivatsammlung, Berlin

EUR 25.000 – 35.000
USD 29,100 – 40,700

„Elisabeth Tappert“

Auktion 337Freitag, den 3. Dezember 2021, 11.00 Uhr

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AusstellungGeorg Tappert. Deutscher Expressionist. Schleswig, Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen, Schloss Gottorf, und Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, 2005, Kat.-Nr. 55, Abb. S. 98 (datiert: um 1921)

„Während das allgemeine gesellschaftliche Aufbruchsszenario vom Ende des Weltkriegs und der Monarchie um 1920/21 zusammenbricht, gerät Tapperts Leben mit der Heirat und der Wiederaufnahme seiner Lehrtätigkeit, die 1921 in eine Professur mündet, in geregeltere und gemäßigte Bahnen. Für das kommende Jahrzehnt konzentriert er sich fast ausschließlich auf das groß gesehene Menschenbild und auf Varieté- und Zirkusbilder und findet damit zu seiner zentralen Thematik zurück. [...]
In den Gemälden beschäftigt sich Tappert fast ausschließlich mit dem Bild der Frau, während er in den unzähligen Skizzen auf seinen Streifzügen durch das Milieu auch die Männer in den Cafés, Straßen und Hauseingängen der Dirnen festhält. Das gemalte Menschenbild Tapperts ist aber eines der Frauen. Das Weibliche gilt ihm offensichtlich als Essenz des menschlichen Lebens, das er immer wieder aufs Neue und anders festzuhalten sucht.“ (Gesa Bartholomeyczik: Georg Tapperts Menschenbilder. In: Georg Tappert. Deut- scher Expressionist. Ausst.-Kat. Schleswig, Schloss Gottorf, u. Nürnberg, Germanisches Nationalmuseum, 2005, S. 14/15)

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