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Moderne Kunst

353

Jacoba van Heemskerck

Den Haag 1876 – 1923 Domburg

Zeichnung 60. 1916

Gouache und Tuschpinsel auf Karton. 62,5 × 84,5 cm. (24 ⅝ × 33 ¼ in.) Unten mittig signiert: Jacoba van Heemskerck. Mit einem Etikett der Galerie Der Sturm zur Ausstellung Berlin 1921 (s.u.). Werkverzeichnis: Nicht bei Huussen jr./van Paaschen-Louwerse.  [3243] Gerahmt 

ProvenienzPrivatsammlung, Berlin

Addendum/ErratumDie Künstlerin hat sich vermutlich von den Eichenbäumen inspirieren lassen, die sich hinter der Villa Loverendale im niederländischen Domburg (Zeeland) befanden. Es war der Sommersitz ihrer Mäzenin Marie Tak van Poortvliet, bei der sie zeitweise auch wohnte und in dessen Garten sie ihr Atelier hatte. Wir danken Jacqueline van Paaschen, Gapinge, für freundliche Hinweise.

EUR 6.000 – 8.000
USD 6,980 – 9,300

Verkauft für:
8.750 EUR (inkl. Aufgeld)

Zeichnung 60

Auktion 337Freitag, den 3. Dezember 2021, 11.00 Uhr

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AusstellungDer Sturm. 102. Ausstellung. Jacoba van Heemskerck, Gemälde/Aquarelle. Gesamtschau des Sturm. Berlin, Galerie der Sturm, November 1921, Kat.-Nr. 34

Jacoba van Heemskerck schrieb am 27. August 1916 in einem Brief an Herwarth Walden: „Deine Bilder werde ich dann so gegen den 20. November schicken. Das erste Bild ist Nr. 42 und das letzte Bild Nr. 61, so zwanzig aufeinander folgende Nummern“ (zit. n. Ausst.-Kat. Jacoba van Heemskerck 1897–1923. Ein expressionistische Künstlerin. Berlin, Haus am Waldsse u.a.O., 1984, S. 103, Brief 30). Daraus geht hervor, dass auch unsere „Zeichnung 60“ Teil der angekündigten Sendung war. Ab 1914 stellte Walden das Werk Heemskercks in mehreren Einzelausstellungen vor, und auch in den Gruppenauftritten war sie oft vertreten. Die starke Präsenz ihres Schaffens in der Galerie „Der Sturm“ belegt die große Wertschätzung, die Herwarth Walden ihr und ihrer Kunst entgegenbrachte.

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