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Kunst des 19. Jahrhundert

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Friedrich Preller d. Ä.

Eisenach 1804 – 1878 Weimar

Hünengrab auf Rügen. 1844

Öl auf Leinwand. 58,5 × 75,5 cm. (23 × 29 ¾ in.) Unten links monogrammiert (das „F“ spiegelbildlich), datiert und bezeichnet: 18 FP. 44 Weimar.  [3331] Gerahmt 

ProvenienzPrivatsammlung, Hessen

EUR 24.000 – 28.000
USD 27,900 – 32,600

Hünengrab auf Rügen

Auktion 334Mittwoch, den 1. Dezember 2021, 15.00 Uhr

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Sechs Jahre nach seinem ersten Rügen-Aufenthalt präsentiert Preller Ende Mai 1843 im Leipziger Kunstverein eine dramatisch bewölkte Strandlandschaft mit prähistorischem Hünengrab und Eichenbäumen thüringischer Provenienz. Kaum war das heute in Regensburg verwahrte Großformat verkauft, signalisierten weitere Sammler Interesse an dem herb-romantischen Motivkanon: „Eine Wiederholung des H. Grabes im kleinen […] sah gestern ein Fremder aus Bamberg und bestellte selbes auch wieder in mittler Größe“, äußert der Hofmaler in zeitlicher Korrelation zur Datierung unseres Gemäldes. Die detailreiche Fassung gelangte erst 2021 an das Licht der Öffentlichkeit und inszeniert – frei nach Kosegarten – „Rügens charakteristischen Schmuck, das Hünengrab‚ im Dämmerlichte Ossianischer Stimmung“.

Uwe Steinbrück

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