Lupe Stift

Sommerauktionen 2020

Moderne Kunst

115

Max Liebermann

1847 – Berlin – 1935

Wilhelm von Bode, Generaldirektor der Königlichen Museen in Berlin. 1914

Kreide über Blaustift auf Papier. 34,8 × 29 cm. (13 ¾ × 11 ⅜ in.) Unten links signiert und datiert: MLiebermann 1914. Kleine Randmängel.  [3461] Gerahmt 

ProvenienzEhemals Gustav Stein, Köln

EUR 15.000 – 20.000
USD 16,100 – 21,500

Verkauft für:
18.750 EUR (inkl. Aufgeld)

Wilhelm von Bode, Generaldirektor der Königlichen Museen in Berlin

Auktion 320Freitag, den 10. Juli 2020, 14.00 Uhr

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Wir danken Margreet Nouwen, Berlin, für die Bestätigung der Authentizität der Zeichnung.

AusstellungMax Liebermann in seiner Zeit. Berlin, Nationalgalerie, und München, Haus der Kunst, 1979/80, Kat.-Nr. 372, m. Abb. / Max Liebermann. Jahrhundertwende. Berlin, Alte Nationalgalerie, 1997, Kat. Nr. G 78, Abb. S. 246

Max Liebermann malte, zeichnete und radierte Wilhelm von Bode zwischen 1904 und 1914 in zahlreichen Porträts. „Trotz des gegenseitigen Respektes war das Verhältnis nicht ungetrübt. [...] Eine Tagebuchnotiz von Harry Graf Kessler vom 21. Juni 1904 berührt möglicherweise einen der Gründe für das nicht immer ganz unproblematische Verhältnis der beiden. Kessler besucht Liebermann in dessen Atelier und gibt folgende Äußerung wieder: Über Bode meinte er, er berichte dem Kaiser gegen die moderne Kunst. Ihm, Liebermann, habe er gesagt, die moderne Kunst als solche sei scheusslich, es gebe nur einzelne gute moderne Künstler. Liebermann meinte dazu: Wissen Sie, ich bin überzeugt, vor dem Kaiser, da schimpft er auch über meine Kunst. Ganz gewiss. Da ,verleugnet er den Herrn‘“ (zit. n. Matthias Eberle: Max Liebermann 1847–1935. Werkverzeichnis der Gemälde und Ölstudien. München, Hirmer Verlag, 1996, Nr. 1904/13)

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