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Sammlung Adalbert & Thilda Colsman

348

Christian Rohlfs

Niendorf 1849 – 1938 Hagen

„Haus der Familie Andernach in Soest“. 1905

Öl auf Leinwand. 78,5 × 50 cm. (30 ⅞ × 19 ⅝ in.) Unten rechts monogrammiert und datiert: C R. 5. Werkverzeichnis: Köcke 366.  [3001] Gerahmt 

ProvenienzWalter Colsman, Bruder von Adalbert, Göttingen (seitdem in Familienbesitz)

EUR 30.000 – 40.000
USD 33,300 – 44,400

Verkauft für:
37.500 EUR (inkl. Aufgeld)

„Haus der Familie Andernach in Soest“

Auktion 345Donnerstag, den 2. Juni 2022, 15.00 Uhr

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1907 malte Christian Rohlfs eine zweite Fassung dieses Motivs (Köcke 428). Das Gemälde hängt heute im Wilhelm-Morgner-Haus in Soest (Inv.-Nr. N 147).

AusstellungChristian Rohlfs. Jubiläumsausstellung zum 100jährigen Geburtstag. Göttingen, Kunstgeschichtliches Seminar und Kunstsammlungen der Universität, 1949, Kat.-Nr. 11

Literatur und AbbildungHans Wille: Frühwerke von Christian Rohlfs in Göttinger Privatbesitz. In: Niederdeutsche Beiträge zur Kunstgeschichte, Bd. V, 1966, S. 220, Abb. 160 / Magdalena M. Moeller: Der Sonderbund. Seine Voraussetzungen und Anfänge in Düsseldorf. Köln 1984, S. 134 u. S. 166, Anm. 547

„Es ist bekannt, eine wie zentrale Rolle das Soest-Erlebnis für Rohlfs seit seinem ersten Aufenthalt im Jahre 1904 gespielt hat. Keine andere Stadt, auch Weimar nicht, ist so häufig in Gemälde, Aquarell und Zeichnung zum Thema gemacht. In dem Katalog der Gemälde sind fast 50 Bilder von Soest aufgeführt, die von 1905 bis 1932 reichen. Dabei handelt es sich sowohl um Gesamtansichten wie auch um die Darstellung einzelner Kirchenbauten, Häuser und Straßenzüge. Rohlfs hat die Stadt als ein Phänomen erlebt, das ihn immer neu fasziniert hat. […] In dieser Zeit sieht Rohlfs die Stadt als präziser Beobachter, etwas nüchtern, in einer fast zeichnerischen Manier“ (Paul Pieper, in: Christian Rohlfs, Essen, Museum Folkwang, 1978, S. 12)

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