Lupe

Herbstauktionen 2020

Kunst des 19. Jahrhunderts

156N

Carl Gustav Carus

Leipzig 1789 – 1869 Dresden

Schiffsmühle auf der Elbe bei Dresden. 1826

Öl auf Leinwand. 21,5 × 29 cm. (8 ½ × 11 ⅜ in.) Unten mittig auf einem Stein monogrammiert (ligiert) und datiert: GC 26. Werkverzeichnis: Nicht bei Prause.  [3614]

ProvenienzEhemals Privatsammlung, Ostdeutschland, und Galerie Arnoldi-Livie, München

Addendum/ErratumGerahmt

EUR 100.000 – 150.000
USD 118,000 – 176,000

Schiffsmühle auf der Elbe bei Dresden

Auktion 322Mittwoch, den 2. Dezember 2020, 15.00 Uhr

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Literatur und AbbildungDas Unendliche im Endlichen. Romantik und Gegenwart. Malerei, Zeichnungen, Fotografie und Installationen. Jena, Kunstsammlung, Städtische Museen, 2015, Kat.-Nr. 15

Genaue Naturbeobachtung war essentiell für den Wissenschaftler Carus, und diese aufmerksame Wahrnehmung hat auch den Blick des Künstlers wesentlich bestimmt. Bei ausgedehnten Spaziergängen nahm er bewegende Seherlebnisse in sich auf, die er häufig schriftlich fixierte, mitunter in zeichnerischen Skizzen festhielt, seltener jedoch in die Ölmalerei umsetzte. Noch in seinen Lebenserinnerungen erinnerte Carus manche der einst aufgenommen Naturszenerien, um dann resigniert festzustellen: „kurz, es gab Bilder, die sehr verdient hätten, in größeren Oelgemälden würdig dargestellt zu werden, wozu jedoch mir weder Zeit noch Kunst ausreichen wollten.“ ...

Den Begleittext von Dr. Gerd Spitzer hier weiterlesen

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