Lupe Stift

Herbstauktionen 2019

418

August Macke

Meschede 1887 – 1914 Perthes-lès-Hurlus

„Uferpromenade“. 1914

Aquarell auf Papier. 36 × 48,2 cm. (14 ⅛ × 19 in.) Rückseitig mit dem Nachlassstempel (Lugt 1775b) (verblasst) und der mit Bleistift eingetragenen Nr.: 161. Auf der Rückpappe mit dem Nachlassstempel (Lugt 1775b) und der mit Bleistift eingetragenen Nr.: A 234. Werkverzeichnis: Heiderich A 476 / Vriesen 428. Farben etwas geblichen, untere rechte Blattecke sorgfältig ergänzt.  [3429]

EUR 100.000 – 150.000
USD 110,000 – 165,000

„Uferpromenade“

Auktion 314Freitag, den 29. November 2019, 11.00 Uhr

Los empfehlenLos notierenGebot abgeben

AusstellungAugust Macke. New York, Otto Gerson Gallery, 1952, Kat.-Nr. 18 (?) / Macke. Aquarell-Ausstellung. Bielefeld, Städtisches Kunsthaus, 1957, Kat.-Nr. 428, Abb. S. 52 / Kunst des 20. Jahrhunderts aus Privatbesitz in Bonn und Umgebung. Bonn, Städtische Kunstsammlungen, 1963, Kat.-Nr. 62 / Sammler und Mäzene. Bildnisse des 20. Jahrhunderts. Bonn, Städtische Kunstsammlungen, 1964, Kat.-Nr. 20 / August Macke 1887-1914. Aquarelle und Zeichnungen. Münster, Westfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte; Bonn, Städtisches Kunstmuseum; Krefeld, Kaiser-Wilhelm-Museum, 1976/77, Kat.-Nr. 220, Abb. S. 202 / Franz Marc – August Macke. Berlin, Galerie Pels-Leusden, 1977/78, Kat.-Nr. 104 / August Macke. „Gesang von der Schönheit der Dinge“. Aquarelle und Zeichnungen. Emden, Kunsthalle, Stiftung Henri Nannen; Ulm, Ulmer Museum; Bonn, Kunstmuseum, 1992/93, Kat.-Nr. 132, Abb. S. 196/197

Laut Ursula Heiderich lassen sich einzelne Bildelemente wie die Brücken mit Motiven aus Fribourg in Verbindung bringen, wo sich August Macke Ende Februar 1914 aufhielt. Die in der linken mittleren Bildhälfte zu sehende Bogenbrücke wäre die Pont du Milieu, die am oberen Bildrand verlaufende die Zähringerbrücke, eine Hängebrücke mit der damals längsten Spannweite der Welt, die 1924 abgerissen und durch eine modernere Brücke ersetzt wurde. Die Uferpromenade verläuft dann entlang des Flusses Saane. Auch die rechts zu erkennende Straßenbahn, deren Gleisverlauf angedeutet ist, stützt die Annahme, dass die Szene in Fribourg zu lokalisieren ist, das seit 1897 das Tramnetz ausgebaut hatte.

Irrtum vorbehalten - wir verweisen auf unsere Versteigerungsbedingungen.