Lupe Stift

Herbstauktionen 2019

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Porzellanmanufaktur Meissen

Mops und Mopshündin mit Jungem – nach den Modellen Johann Joachim Kaendlers (1706–1775). 1749 / Ausformung um 1750/55

Porzellan, farbige Aufglasurmalerei. 23,7 × 12 × 27 cm / 23,5 × 17 × 25 cm. (9 ⅜ × 4 ¾ × 10 ⅝ in. / 9 ¼ × 6 ¾ × 9 ⅞ in.) Mopshündin: keine Marke, Weißdrehernummer: 26 / Mops: Schwertermarke in Unterglasurmalerei.  [3105]

ProvenienzPrivatsammlung, London

EUR 50.000 – 70.000
USD 54,900 – 76,900

Mops und Mopshündin mit Jungem – nach den Modellen Johann Joachim Kaendlers (1706–1775)

Auktion 312Donnerstag, den 28. November 2019, 15.00 Uhr

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Vergleichsobjekt Mopshündin: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, Inv.-Nr. PE 3891

Großer Politiker ganz vernarrt in kleines Tier. Graf Heinrich von Brühl, der einflussreiche Staatsmann Sachsens, liebte den Mops und ließ sich von Meistermodelleur Kaendler 1743 ein lebensgroßes Abbild seines tierischen Gefährten in Porzellan anfertigen (heute Sammlung Marianne Aschenbrenner, Garmisch-Partenkirchen). Wie dieser ohne Sockel und in möglichst naturgetreuer Auffassung, entstand bereits zwei Jahre zuvor, 1741, in Meißen ein Modell einer „Mopß Hündigen, wie er an einem alten säugt“. Beide Werke zählen zu den frühesten Tierdarstellungen Kaendlers und bilden die Vorlage für unser sächsisches Porzellan mit nun ganzer Mopsfamilie.

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