Lupe

DIE SUCHT ZU SEHEN

Der Grisebach-Podcast mit Rebecca Casati

 

Folge 29: Felix von Boehm

Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN. Wir sind zurück aus der Sommerpause, aber der Sommer ist natürlich noch längst nicht vorbei. Und für einen schwülen Abend im August können wir uns kaum einen besseren Ort vorstellen als das Kino; genauer gesagt den Film »Fabian«; die fantastische und bereits vielgepriesene Verfilmung eines der wenigen Erwachsenen-Romane von Erich Kästner. Produziert hat den Film Felix von Boehm. Und in unserer neuen Folge wird er uns verraten, was für ein Mensch Erich Kästner war. Warum die Romanvorlage, die immerhin schon neunzig Jahre alt ist, so gut in unsere Gegenwart passt. Und inwiefern es seine Arbeit erleichtert hat, als ihm plötzlich die drei angesagtesten Schauspieler*innen Deutschlands zugesagt haben… Herzlichen willkommen also bei die Sucht zu SEHEN: Felix von Boehm.


Folge 28: Nicole Hackert

Als Berlin noch geteilt war, pilgerten Kunstsammler von nah und fern ins Rheinland, genauer gesagt nach Köln. Dann fiel die Mauer, immer mehr Kunstschaffende zogen in die alte, neue Hauptstadt. Und die beiden Rheinländer Bruno Brunnet und Nicole Hackert eröffneten eine Galerie, die in den Folgejahren die erblühende Berliner Kunstszene entscheidend mitprägen sollte: Contemporary Fine Arts – oder auch kurz CFA – präsentierte die wildesten Künstler und schmiss die legendärsten Parties der Stadt.
Heute, fast dreißig Jahre später, ist die Galerie eine feste Berliner Institution, die Weltstars wie Cecily Brown, Raymond Pettibon, Georg Baselitz oder Sarah Lucas  vertritt. In unserer Folge 28 wollen wir deshalb mit Nicole Hackert sprechen, bevor wir uns in eine vierwöchige Sommerpause verabschieden. In der Sie und wir endlich wieder Kunst in Museen oder Galerien anschauen können, und das, so häufig (und beinahe schon wieder: so normal ) wie wir wollen.
Wie sagen deshalb ein besonders fröhliches: Herzlich Willkommen, liebe Nicole Hackert!


Folge 27: Lothar Schirmer

Durch sein frühes Verständnis von zeitgenössischer Kunst legte Lothar Schirmer schon als Gymnasiast den Grundstein für eine großartige Kunstsammlung. Vor allem aber schuf er so das Startkapital für seinen eigenen Verlag. 

Schirmer erkannte viele Dinge einfach schneller als andere. Etwa, dass es sich auszahlen würde, für den Kauf von Zeichnungen von Joseph Beuys oder Cy Twombly auf dem Bau zu arbeiten.

Geboren in Thüringen, aufgewachsen in Köln, Recklinghausen und Bremen, studierte er zunächst etwas sehr Ordentliches, nämlich Wirtschaftswissenschaften. Er sehnte sich aber  danach, mit schöpferischen Menschen zusammenzuarbeiten und gründete dann, Mitte der Siebziger Jahre, in München den Kunst- und Fotobuchverlag Schirmer / Mosel. Dort publizierte er mit großem Auflagenerfolg den in Vergessenheit geratenen Bildkünstler der Weimarer Republik, August Sander, den Maler Heinrich Zille oder die Fotografien von Helmut Newton, Robert Mapplethorpe, Annie Leibovitz oder Peter Lindbergh. 

Kaum jemand kann heute so spannend von Joseph Beuys erzählen wie Lothar Schirmer; und so freuen wir uns sehr, dass er das hier gleich tun wird: im 100. Geburtsjahr von Beuys und in der 27. Folge von Die Sucht zu SEHEN. Herzlich willkommen, lieber Lothar Schirmer!


Folge 26: Krist Gruijthuijsen

Der junge Niederländer Krist Gruijthuijsen wollte eigentlich Schauspieler werden, studierte dann aber doch lieber Bildhauerei, und die Kunst führt ihn seither um die Welt. Er gründete den Amsterdamer Kunstverein, leitete den Grazer Kunstverein und landete dann schließlich im Jahr 2016 in Berlin, als Direktor der Kunst-Werke, kurz "KW" genannt. Der Verein, der dieses Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert, ist ein Fixpunkt der Berliner Kunstszene, er beherbergt Artists in Residence und veranstaltet Ausstellungen, vor allem aber hat er die Karrieren von Künstler*innen von Weltruhm im sogenannten Berliner Kunstwunder der Nachwendejahre befördert; Namen wie Marina Abramovic, Amelie von Wulffen, Carsten Höller, Sergej Jensen, Monica Bonvicini, Olafur Eliasson, Katharina Grosse und viele, viele mehr.
Über sechzig ihrer Werke versteigern Krist und die Kunst-Werke nun in einer großen Sommerauktion bei Grisebach. Die Erlöse werden zu mindestens fünfzig Prozent für die Förderung von Künstler*innen aufgewendet; eine wichtige Auktion und Aktion also, denn natürlich gehören Künstler*innen zu den vielen, vielen schwer Getroffenen der Pandemie. Wie das Corona-Jahr die Kunstwelt verändert hat, und warum es gerade jetzt so wichtig ist, nach vorne zu blicken - das erzählt uns Krist Gruijthuijsen nun, in Folge 26 von: Die Sucht zu SEHEN.


Folge 25: Ruth Ur

Die gebürtige Londonerin und Wahl-Berlinerin Ruth Ur stand eines Tages am schmucklosen Berliner Bahnhof Wannsee und fand: Da müsse eindeutig Kunst dran. 

Sie fasste sich ein Herz und rief bei der Deutschen Bahn an. Das Ergebnis ist eine permanente Installation, die nun rund 38.000 Fahrgäste erfreuen kann; pro Tag, wohlgemerkt. Wie es zu dieser und zu den vielen anderen Aktionen und Initiativen kam, die Ruth Ur sich ausdenkt, begleitet und anstößt, das erzählt uns die Kuratorin und Kunstberaterin jetzt; in der Folge 25 von „Die Sucht zu SEHEN“.


Folge 24: Daniel Kehlmann

 

Ein One Trick Pony ist der Schriftsteller Daniel Kehlmann ganz gewiss nicht: Vielmehr gelingt dem gebürtigen Münchner ein Bestseller nach dem anderen, und das auch international. Zwischen der Arbeit an seinem neuen Roman und dem Drehbuch für den neuen Film von und mit Daniel Brühl fand Kehlmann die Zeit für ein kleines Experiment: Er hat versucht, mit einem Computerprogramm einen Text zu verfassen. Daraus ist sein neuer Band „Mein Algorithmus und ich“ entstanden. Ob der Computer ihn beeindruckt hat, wie es die Kunstwelt aufgenommen hat, dass Kehlmann bereits zwei Satiren über sie verfasst hat und welches Gemälde er am allerliebsten über seinem Wohnzimmertisch hängen hätte: Daniel Kehlmann wird es uns verraten, in Folge 24 von Die Sucht zu SEHEN.


Folge 23: Jakob Augstein

 

Jakob Augstein ist eine der markanten Figuren unserer Gegenwart. Der Hamburger ist Journalist, Miteigentümer des Spiegel und hat mehrere Bücher verfasst. Außerdem verlegt er die Wochenzeitung Der Freitag, er moderiert und podcastet und beschäftigt sich bei all dem am liebsten mit Gesellschaftspolitik. Wir wollen ihn heute zu einem Thema befragen, das derzeit in allen großen Zeitungen stattfindet, das viel mit Gesellschaft zu tun hat und zu dem Augstein -seit seinem Buch "Die Tage des Gärtners: Vom Glück, im Freien zu sein"- ebenfalls eine ganze Menge zu sagen hat: Es wird in der nächsten halben Stunde um den deutschen Garten gehen. Ob Baumärkte zu Recht als systemrelevant eingestuft wurden, ob der Frühling über das Gelingen eines Gartens entscheidet, die Reizthemen Feuerschale und Rasenroboter -  all das wird er gleich mit uns erörtern. Herzlich Willkommen also in der Folge 23 von Die Sucht zu SEHEN: Jakob Augstein


Folge 22: Tilman Baumgärtel

 

 

Willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, Folge 22. Diese Woche bei uns zu Gast ist Tilman Baumgärtel, Professor für Medientheorie an der Universität Mainz.
Seit gut einem Jahr nun leben wir mit der Corona-Pandemie. Vor ein paar Wochen platzte in unsere lähmende Isolation mal kurz eine seltsam elektrisierende Nachricht:
Annähernd siebzig Millionen Dollar hat das Werk eines nahezu unbekannten Künstlers in einer Auktion bei Christies eingebracht. Kein Bild, das man abholen und wegtransportieren und in seinen Ballsaal hängen kann, nein: Dieses Kunstwerk existiert nur digital. Es ist ein NFT und wurde mit Kryptowährung bezahlt. Und falls Sie an den letzten beiden Sätzen eine ganze Menge nicht verstanden haben, dann sind Sie nicht allein. Genau deshalb haben wir diese Woche Herrn Baumgärtel eingeladen, der uns erklären wird, was es mit dem neuen Hype NFT auf sich hat. Ob er den Kunstmarkt für immer verändern wird oder ob er nur eine Blase ist, die bald schon bald wieder platzt. Dankbar sagen wir herzlich willkommen, lieber Herr Baumgärtel bei Die Sucht zu SEHEN.


Folge 21: Annika Murjahn

Annika Murjahn gehört zu der Gründerfamilie der Deutschen Amphibolin-Werke, die zum Beispiel Alpinaweiß, Europas meistgekaufte Innenfarbe, herstellen. Geboren und aufgewachsen ist Murjahn in Freiburg, in Paris und London hat sie Kunstgeschichte studiert, im Anschluss daran bei Christie's und Sotheby's gearbeitet. Seit einem Jahr wohnt sie wieder in Deutschland und kümmert sich im Familienunternehmen um die Entwicklung und Vermarktung der neuen Luxusinnenfarbe Caparol Icons. In der heutigen Folge verrät sie uns, warum immer mehr Museen ihre Ausstellungsräume farbig streichen lassen, weshalb immer weniger Menschen in weißen Wänden leben wollen – und auch, welches der Lieblingston der Deutschen ist. Willkommen also in Folge 21 von Die Sucht zu SEHEN: Annika Murjahn.


Folge 20: Evelyn Schels

Willkommen bei: Die Sucht zu SEHEN, dem Grisebach Podcast. Unsere heutige Gästin Evelyn Schels bringt etwas zustande, das sonst kaum jemand schafft: Sie kommt menschenscheuen Künstlern nahe, und das auch noch mit der Kamera. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren hat sie Georg Baselitz für ihren gleichnamigen Kinofilm begleitet. Und in ihrem aktuellen Film „Body of Truth" portraitiert sie gleich vier große Künstlerinnen: Marina Abramović, Katharina Sieverding, Shirin Neshat und Sigalit Landau. Was Baselitz ihr zum Abschied in den Kofferraum legte, welcher Spruch von Marina Abramović bis heute an ihrem Badezimmerspiegel hängt und an wem sie, zumindest bislang, gescheitert ist: All das verrät uns Evelyn Schels jetzt, in Folge 20 von: Die Sucht zu SEHEN.


Folge 19: Jonathan Meese

Willkommen bei „Die Sucht zu SEHEN“, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. „Argloser Enthusiast" und „furioser Wüterich": So hat das Magazin Monopol den deutschen Maler Jonathan Meese beschrieben. Erst mit Anfang Zwanzig entdeckte Meese seine Berufung, wurde an der Hamburger Kunstakademie angenommen; und plötzlich ergab sein bisheriges Leben als Spätentwickler und Außenseiter einen Sinn.Seitdem errichtet Meese auf großflächigen Leinwänden, in Performances und Installationen seine Gegenwelt, in der die abgründigsten Charaktere der Geschichte ebenso auftauchen wie die finnischen Kinderbuch-Trolle „Die Mumins“. Eine Welt, in der alles Ideologische in den Hintergrund tritt und in der auch nicht mehr zählt, wer die richtigen und wer die falschen Cowboystiefel trägt.Längst hängen seine Arbeiten in den wichtigen Museen und Sammlungen, in wenigen Wochen erscheint sein neuestes Projekt: ein gemeinsames Album mit DJ Hell. Wir sind gespannt und sagen herzlich willkommen bei „Die Sucht zu SEHEN“: Jonathan Meese!


Folge 18: Franziska Nori

 

Willkommen bei: Die Sucht zu SEHEN. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. 

In Folge 18 begrüßen wir heute Franziska Nori. Sie wurde in Rom geboren, als Tochter eines Italieners und einer Deutschen, lebt in Frankfurt, und in der Kunstwelt kommt man gerade nur sehr schwer an ihr vorbei: Seit 2014 leitet die Kunsthistorikerin und Kuratorin den Frankfurter Kunstverein, und groß ist das Lob, das sie dafür einfährt: Im Feuilleton preist man ihre innovativen Ausstellungen, sie ist außerdem eine gefragte Rednerin und vor zwei Jahren gewann ihr Kunstverein den renommierten Binding-Kulturpreis.

Gerade junge, nationale wie internationale Künstler, finden bei Nori in der über tausend Quadratmeter großen Ausstellungsfläche des Kunstvereins ein Forum. Und besonders interessiert sie sich für diejenigen, die das große Ganze in den Blick nehmen. Was treibt uns als Gesellschaft an? Diese Frage nämlich steht bei Nori über allem, und so schafft sie es in ihren Ausstellungen immer wieder, dass auch eines der sperrigsten Themen der Gegenwart physisch erlebbar wird: die Digitalisierung und die Konsequenzen, die sie für uns als Gesellschaft hat; jenseits von Selfiesticks und Follower-Zahlen, versteht sich.

Was ein Kunstverein eigentlich genau ist, warum die Frankfurter Bürger traditionell so gerne bereit sind, Geld für Kunst auszugeben,  und was sie gerade am meisten vermisst – das alles erzählt sie uns jetzt, in Folge 17 von Die Sucht zu SEHEN.

 


Folge 17: Stefan Körner

Willkommen bei „Die Sucht zu SEHEN“, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. Diese Woche zu Gast ist Stefan Körner. Der smarte 41-jährige Potsdamer ist der Direktor der Stiftung Fürst Pückler-Museum, einem wunderschönen Schloss mit einem noch viel wunderschöneren Park drumherum; Aushängeschild der Stadt Cottbus und Anziehungspunkt von Kulturtouristen aus aller Welt. Angetreten hat Stefan Körner seine neue Stelle vor genau einem Jahr, pünktlich zum ersten Lockdown, wenn man so zynisch sein will. Wie man in einer Einrichtung, die von Besuchern lebt, in so einem Jahr zurande kommt, was seine hochfliegenden Pläne für die Zeit nach dem Lockdown sind und was Fürst Pückler mit Elon Musk gemeinsam hat; das wird Stefan Körner uns gleich erzählen. Wir sind gespannt und sagen herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN: Stefan Körner!


Folge 16: Hubertus Butin

Willkommen bei „Die Sucht zu SEHEN“, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. Für viele von uns fühlt sich das Leben seit Corona surreal an. Oder auch ganz einfach: falsch. Deshalb wollen wir doch einmal mit jemandem sprechen, der etwas von Fälschungen versteht. In seinem Buch „Kunstfälschung“ beschreibt der Kunsthistoriker und Gerhard-Richter-Experte Hubertus Butin, wie er Fälschungen enttarnt, warum noch nie so viele wie heute auf dem Markt sind und woraus sich schließen lässt, dass Donald Trumps Renoir nicht echt ist – auch wenn der natürlich behauptet, er sei es. 

Wir sind gespannt und sagen herzlich willkommen bei „Die Sucht zu SEHEN“: Hubertus Butin!


Folge 15: Edward Berger

Willkommen bei Die Sucht zu SEHEN. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. Und auch in unserer Folge 15, der Weihnachtsfolge, haben wir wieder einen ganz besonderen Gast. Er heißt Edward Berger, wohnt in Berlin und ist der lebende Beweis, dass aus Wolfsburg nicht nur weltbekannte Autos kommen.

Edward hat an der NYU Regie studiert und dann sein praktisches Handwerk in deutschen Serienproduktionen gelernt. Gleich sein erster Kinofilm „Jack“ wurde mit dem deutschen Filmpreis in Silber bedacht. Seitdem ging es unaufgeregt, aber steil bergauf für ihn. Mittlerweile hat Edward nicht nur viele, viele Preise mehr eingeheimst, er dreht auch zunehmend international, für Anbieter wie Netflix und Produzenten wie Ridley Scott; mit Schauspielern wie Benedict Cumberbatch oder, jetzt aktuell, mit Bryan Cranston.

Wie günstig, dass sein Name auch auf Englisch gut klingt. Wir freuen uns sehr, dass er heute bei uns ist. Willkommen bei Die Sucht zu SEHEN – Edward Berger!


Folge 14: Dagobert

Willkommen bei: Die Sucht zu SEHEN. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben.

In der vierzehnten Folge begrüßen wir einen ganz besonderen Künstler. Er nennt sich nach einer geldgierigen Ente, er klingt wie ein Engel und manche behaupten, er sehe auch aus wie einer; der gebürtige Schweizer und Sänger Dagobert, der ein unorthodoxes Leben zwischen Berlin-Mitte und der Einsamkeit der Schweizer Berge führt. Gerade ist die erste Single „Jäger“ aus seinem gleichnamigen, vierten Album erschienen. Und genau wie auch auf den drei vorhergehenden singt Dagobert wieder über die Frauen, das Leben und die Liebe. Wunderschöne, sehnsüchtige Elektro-Schlager, aus denen die Kritiker so unterschiedliche Einflüsse wie Blumfeld, Falco, die Manic Street Preachers und die Flippers heraushören.

Wir freuen uns sehr, dass er bei uns zu Gast ist. Willkommen bei Die Sucht zu SEHEN: Dagobert!


Folge 13: Thomas von Salis und Vera Calabria

Willkommen bei Die Sucht zu SEHEN, dem Podcast des Berliner Kunst- und Auktionshauses Grisebach. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Künstler*innen und allen anderen, die etwas in der Kunst – oder über sie – zu sagen haben. 

Ab dieser Woche kann man bei Grisebach das besichtigen, was ab dem 2. bis zum 4. Dezember 2020 versteigert wird. Darunter befinden sich zwei außerordentlich schöne Sammlungen, und so haben wir diese Folge dem Thema Sammler*innen gewidmet. Gleich zwei von ihnen sind diese Woche zu Gast. Der erste ist der Kunsthändler Thomas von Salis. Er und seine Frau Raffaela versteigern Werke von Karin Kneffel, Sol LeWitt oder Alexander Calder.

Unter den Hammer kommt auch die Sammlung von Mario Calábria, der brasilianischer Botschafter in Ost-Berlin und ein großer Freund und Kenner der Op-Art war. 

Was sie denn eigentlich unterscheidet von Menschen, die einfach gerne Kunst kaufen, warum sie sich von ihren Werken trennen und was sie niemals weggeben würden: Das erzählen Thomas von Salis und Vera Calábria in der 13. Folge von: Die Sucht zu SEHEN.


 

Folge 12: Dr. Karin Schick

Willkommen bei Die Sucht zu SEHEN. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst - oder über sie – zu sagen haben. In der zwölften Folge begrüßen wir die Kunsthistorikerin Karin Schick. „Schön!“ „Ungewöhnlich!“, „Klug!“ „Anrührend . . .“ So begeistert überschlagen sich gerade F.A.Z., Welt, NDR und andere große Medien und Feuilletons, wenn sie über die Ausstellung berichten, die Karin gerade in der Hamburger Kunsthalle eröffnet hat: „Beckmann: weiblich/männlich“, so der Titel. Darin werden die Werke eines Mannes gezeigt, über den schon fast alles bekannt und gesagt schien; der Menschenmaler Max Beckmann, der über zwanzig Jahre lang in seiner Heimat gefeiert und bewundert wurde; bis dann die Nazis kamen und seine Kunst als „entartet“ verunglimpften. Beckmann, der „deutsche Picasso“, malte Figuren: Menschen, Frauen, Paare, Selbstbildnisse. Was hinter seinem sicheren, schwarzen Pinselstrich bisher übersehen wurde und nun das Werk des Künstlers rückwirkend umdeutet: Im Laufe der Zeit ließ Max Beckmann das Verhältnis von Mann und Frau immer mehr verschwimmen. Verlieh ihnen gleichermaßen androgyne Attribute und widersprach damit den Vorstellungen der Geschlechterrollen in seiner Zeit. Eigentlich unglaublich, dass das erst jetzt entdeckt wurde. Und Karin Schick wird uns heute erzählen, wie sie darauf kam. Seit 2012 leitet sie die Sammlung der Klassischen Moderne an der Hamburger Kunsthalle und meldet sich heute, wie so viele von uns gerade, aus dem Homeoffice. Die Sucht zu SEHEN – heute also mit: Karin Schick!


Folge 11: Olivier Guez

Irgendwann hatte man sich das mal genau so vorgestellt mit dem Europäerdasein: in England und Belgien studieren. In den Nullerjahren nach  Berlin ziehen und dort mit den lustigen Vögeln abhängen, die die ganze Nacht ausgehen, Mini-Mieten zahlen und sich dafür als Künstler bezeichnen lassen. Ein Drehbuch schreiben, dafür den deutschen Filmpreis gewinnen. Weiter nach Paris ziehen. Einen Bestseller schreiben, einen der wichtigsten französischen Literaturpreise gewinnen, Macron kennenlernen, mit Mick Jagger zum Fußball gehen, und schließlich … weiter nach Rom ziehen.

Während die meisten von uns diese Bucket List Punkt für Punkt beerdigt haben, hat der gebürtige Straßburger Olivier Guez sie durchgezogen. 

Als Autor befasst er sich damit, wie die deutsche mit der jüdischen Geschichte verwoben ist: Für sein Drehbuch „Der Staat gegen Fritz Bauer“ hat er den Deutschen Filmpreis gewonnen, für sein Buch „Das Verschwinden des Josef Mengele“ wird er gefeiert, jetzt ist sein neuer Roman „Koskas und die Wirren der Liebe“ in Deutschland erschienen. Wir freuen uns sehr, dass er heute bei uns ist. Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN: der französische Autor Olivier Guez.


Folge 10: Monica Bonvicini

Willkommen bei: Die Sucht zu SEHEN, dem Grisebach-Podcast. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst - oder über sie – zu sagen haben.  In der zehnten Folge begrüßen wir die Künstlerin und Professorin: Monica Bonvicini. Oder vielmehr: Sie begrüßt uns, nämlich in ihrem imposanten Atelier in den Uferhallen in Berlin-Wedding. 

Bonvicini wurde in Venedig geboren und sorgt nun schon seit vielen Jahren mit ihren spektakulären Großinstallationen für Aufsehen. 

Sie hat sich bereits mit Geschlechterrollen und Feminismus auseinandergesetzt, als der Sexismus noch öffentlich florierte. In den 80ern und 90ern begann sie mit vordergründig männlich besetzten Materialien wie Stahl, Chrom oder Beton zu arbeiteten, auch mit solchem, die bis dato eher dem Sadomaso-Publikum zugeschrieben wurden. So ließ sie In ihren Installationen eine Hängematte aus Gummi von der Decke hängen, überzog Werkzeuge mit schwarzem Latex und sperrte Kettensägen in Käfige.

Neben dem Thema Gender aber interessiert Bonvicini auch das Verhältnis zwischen Architektur und Raum, sowie die Strukturen von Kontrolle und Macht. Mittlerweile blickt sie auf über 300 Einzelausstellungen und mehr als 20 internationale Biennalen zurück, hat unter anderem den Goldenen Löwen in Venedig gewonnen und ist seit 2017 auch noch Professorin für Bildhauerei an der Universität der Künste hier in Berlin.

In der Kunsthalle Bielefeld eröffnet an diesem Wochenende ihre Einzelausstellung „Lovers Material“ mit zahlreichen neuen Werken. 

Ob es ihr Ziel war oder ist zu provozieren, was der Fetisch von heute ist und welche Funktion sie im nächsten Leben gerne hätte: All das erzählt sie uns jetzt, in Folge 10 von Die Sucht zu SEHEN. Herzlich willkommen also: Monica Bonvicini.


Folge 9: Cemile Sahin

Die Künstlerin und Autorin Cemile Sahin ist gerade Dreißig geworden und hat so etwas wie einen Raketenstart im Leben hingelegt: Als Stipendiatin studierte sie Bildende Kunst am Central St. Martins College of Arts in London sowie an der Universität der Künste in Berlin. Ihre multimedialen, oft raumgreifenden Installationen wurden mit dem Ars Viva-Preis, ihr erster Roman „Taxi“ mit der Alfred Döblin-Medaille gewürdigt. Momentan ist Cemile bei der Studio Berlin-Ausstellung im Berghain vertreten, im kommenden Jahr in einer großen Ausstellung in der Akademie der Künste. Dazu hat sie dieser Tage noch ihren zweiten Roman „Alle Hunde sterben“ veröffentlicht, den die Kritik einstimmig lobt und preist. Er handelt von Menschen, die durch Krieg, Gewalt und Folter traumatisiert wurden. Und obwohl die beschriebenen Geschichten und Gräueltaten an vielen Orten auf der Welt stattfinden könnten – und ja auch stattfinden – ist es nicht schwer, den Bogen zu schlagen zu Cemiles eigener Herkunft. Sie wurde zwar in Wiesbaden geboren, ihre Familie aber stammt ursprünglich aus der Osttürkei, wo die Kurden zu einer diskriminierten Minderheit gehören.

Wir freuen uns sehr, dass sie heute bei uns ist: Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN: Cemile Sahin!


Folge 8: Juergen Teller

Willkommen bei: Die Sucht zu SEHEN. Alle zwei Wochen sprechen wir hier mit Menschen, die etwas in der Kunst - oder über sie – zu sagen haben. In der achten Folge begrüßen wir einen der berühmtesten Fotografen der Gegenwart. Juergen Teller, 56 Jahre alt, geboren im fränkischen Bubenreuth. 1986 kam er als junger Mann nach London, begann dort für Popkulturmagazine wie I-D oder The Face zu arbeiten, ehe er zur Mode- und Portraitfotografie überging. So ziemlich jedes Supermodel und zahlreiche andere Berühmtheiten, Schauspieler, Musiker, Schriftsteller posierten für ihn. Und die Ergebnisse sind regelmäßig so unmittelbar, dass man beim Betrachten ein wenig das Gefühl hat, dabei gewesen zu sein: bei Kate Moss vor dem Badezimmerspiegelschrank, mit Charlotte Rampling im Betonhaus, mit Sofia Coppola im Swimming Pool oder mit Björk beim Spaghetti essen. 
Seit Ende der Neunziger zieht es Juergen Teller mehr und mehr in die Museen und Galerien dieser Welt, soeben hat seine neue Ausstellung bei Grisebach eröffnet: zwei Fotoprojekte, für die es ihn zurück in seinen Heimatort und in den Iran verschlagen hat. Hier und heute kommt auch Juergen Tellers Lebensgefährtin Dovile Dryzite zu Wort, die mit ihm arbeitet und ihn auf seine Reise in den Iran begleitet hat.
Willkommen also bei: Die Sucht zu sehen: Juergen Teller und Dovile Dryzite.


Folge 7: Leanne Shapton

Diese Woche haben wir mit der New Yorker Künstlerin und Autorin Leanne Shapton gesprochen. Sie verrät uns, wie ein Auktionskatalog eine herzzerreißende Liebesgeschichte erzählen kann, warum im Zeitalter von Instagram die Abwesenheit von Information so wichtig ist und ob – und inwiefern – die Corona-Lockdown-Situation und die Trump-Herrschaft das kreative Leben in New York bedrohen.


Folge 6: Nico Hofmann

Diese Woche begrüßen wir bei DIE SUCHT ZU SEHEN  einen Mann, der wie kaum ein zweiter das Sehverhalten der Deutschen verorten und kanalisieren kann. Nico Hofmann ist seit über dreißig Jahren erfolgreich in so ziemlich allem, was in Deutschland mit Film und Fernsehen zu tun hat.
Der gebürtige Heidelberger begann als Zeitungsvolontär, studierte dann Film, wurde Drehbuchautor, Regisseur, Produzent und leitet nun seit drei Jahren die UFA in Potsdam. Hofmann bildet den Nachwuchs an der Filmakademie Baden-Württemberg aus, ist außerdem noch Intendant der Nibelungenfestspiele in Worms. Aber seine große Spezialität ist das Event-Fernsehen: Trotz Netflix, Amazon Prime Video oder Apple TV lockt er Millionen vor den Fernseher, mit seinen Produktionen wie „Der Turm“, „Unsere Mütter, unsere Väter“ „Charité“ oder „Ku‘damm“.
Wir freuen uns sehr, dass er heute bei uns ist und uns einen Blick hinter die Kulissen gewährt. Willkommen bei Die Sucht zu SEHEN: Nico Hofmann!


Folge 5: Deborah Feldman

Diese Woche begrüßen wir Deborah Feldman, eine Frau, deren Schicksal Millionen von Menschen auf der ganzen Welt bewegt hat.

Feldman wird in eine jüdisch-orthodoxe Sekte hineingeboren, wächst mitten in New York und dennoch komplett abgeschottet auf. Die junge Deborah spricht Jiddisch, darf nicht singen, keine englische Literatur lesen und wird mit 17 Jahren zwangsverheiratet. Mit 19 bekommt sie einen Sohn, und er gibt ihr die Kraft, mit 23 alles hinter sich zu lassen und auzubrechen; in die ihr unbekannte Welt.

Sie schreibt ihr Memoir Unorthodox, das ein Weltbestseller wird. Seit ein paar Monaten läuft die Verfilmung als Miniserie auf Netflix und wurde vor wenigen Tagen für acht Emmys nominiert. Wir freuen uns, dass sie diese Woche Zeit für uns hat: Herzlich willkommen Deborah Feldman in Folge 5 des Grisebach-Podcasts „Die Sucht zu sehen“.


Folge 4: Moritz von Uslar

Diese Woche begrüßen wir den Journalisten und Autor Moritz von Uslar. Der gebürtige Kölner arbeitet als Reporter bei der Zeit, wo er Popgrößen, Politiker, Schauspieler und auch immer wieder Künstler interviewt.

2010 erschien sein Reportageroman Deutschboden. Die Anordnung: Westdeutscher Großstadt-Reporter quartiert sich für mehrere Monate in der brandenburgischen Provinz ein, um herauszufinden, welche Ideen von Gesellschaft sich zwanzig Jahre nach der Wende in einer ostdeutschen Kleinstadt behauptet haben.

Deutschboden fühlte sich wie Reality TV an – nur eben zum Lesen. Und als dieses Jahr die Fortsetzung Nochmal Deutschboden erschien, landete sie auf Anhieb auf der Spiegel-Bestsellerliste. 

„Beide Bücher sowie die Verfilmung des ersten beweisen, wie gut äußerlich karge Orte und ihr Alltagsgeschehen mit den Mitteln der Kunst zu begreifen sind.“ So fasste es die Kritik in der Süddeutschen Zeitung zusammen.

Wir freuen uns, dass der Autor hier über seine ganz eigene Vorstellung von Kunst spricht. Herzlich willkommen bei Die Sucht zu SEHEN: Moritz von Uslar.


Folge 3: Christian Jankowski

Wir sprechen mit dem Aktionskünstler Christian Jankowski über die menschlichen Konditionen, die ihn immer wieder umtreiben; Begriffe wie die persönliche Scham und das Abgelehntwerden. Aber auch darüber, warum er einerseits so häufig persönlich in seinen Arbeiten auftaucht und andererseits nie alleine dafür verantwortlich zeichnet; grundsätzlich holt er sich „Kollaborateure" wie Autoren und Regisseure dazu.
Es geht außerdem um Jankowskis große Obsession mit unterschiedlichen Berufen, die in dem Beamtenhaushalt, in dem er aufwuchs, nie Thema waren. Und er erklärt, wie er fremde Menschen immer wieder dazu überreden kann, für die Kunst an Grenzen zu gehen.

In unserer Auktion Zeitgenössische Kunst am 10. Juli ist Christian Jankowskis „Galerie der Gegenwart „2097““ von 1997 als Los 474 vertreten.

Hier auch der Film zu diesem Werk.


Folge 2: Julia Voss

Diese Woche begrüßen wir Julia Voss, die in ihren jungen Jahren schon eine ziemlich beeindruckende Vita vorzuweisen hat: Die gebürtige Frankfurterin promovierte über Charles Darwin, war Co-Leiterin des Kunstressorts der FAZ und Fellow am Berliner Wissenschaftskolleg. Sie ist Honorarprofessorin in Lüneburg und derzeit auch Kuratorin am Deutschen Historischen Museum in Berlin.

Julia Voss hilft uns zu sehen, was Künstler gefühlt haben, als sie ihre Werke schufen. Sie setzt Kunst in die großen, gesellschaftlichen Zusammenhänge. Und entdeckt in der Vergangenheit auch immer wieder: die Zukunft.

So auch in ihrem aktuellen Bestseller „Die Menschheit in Erstaunen versetzen“, in dem Julia Voss die schwedische Malerin Hilma af Klint portraitiert und dabei einen empfindlichen Nerv trifft. Bis heute stammen drei Viertel aller Kunstwerke in Museen, Sammlungen oder Ausstellungen von weißen Männern. Und das, obwohl Frauen an allen entscheidenden Strömungen in der Kunst entscheidend mitgewirkt haben. 

Julia Voss möchte dazu beitragen, dass die Kunstgeschichte umgeschrieben wird. Klingt ehrgeizig. Doch ihr - trauen wir das zu!


Folge 1: Max Raabe

 

Unser erster Gast ist der Berliner Musiker Max Raabe: bekannt für sein Faible für die Hits der Zwanziger, für seinen schmelzenden Bariton und seine supersmarten, fast immer ausverkauften Konzerte. 

Er ist im westfälischen Lünen geboren. Aber schon seit 35 Jahren gehört er zu Berlin, und Berlin gehört zu ihm. Von hier aus, das kann man schon so sagen, hat er es zum Weltstar gebracht. 

Er adaptiert die großen Schlager von zumeist jüdischen Komponisten der Weimarer Republik. Er  komponiert selber oder gemeinsam mit Annette Humpe. Und er ist wohl der Einzige, der Die Dreigroschenoper genauso elegant interpretieren kann wie Ooops, I did it again.

Die Sesamstraße, die Charts, die Carnegie Hall: Vor nichts macht dieser Max Raabe halt. Nur der Corona-Virus - … der hat auch ihn ausgebremst. 

Aber dafür hat er diese Woche Zeit für uns!

Credits
Redaktion und Moderation: Rebecca Casati
Schnitt: Juliane Fritz
Titelmelodie: Dagobert

Logo: Selina Pavel

 


Die Sucht, zu sehen wird moderiert von der Kulturredakteurin Rebecca Casati. Sie betreute und verfasste jahrelang die großen Interviews in der Süddeutschen Zeitung, schrieb für das SZ Magazin, den Spiegel und Harper‘s Bazaar und ist zudem seit fünf Jahren Lektorin für autobiografische Sachbücher beim Suhrkamp Verlag in Berlin.

Grisebach fühlt sich neben dem klassischen Kunsthandel mit Bildern stets auch dem Auftrag verpflichtet, Kultur zu vermitteln und Diskurse zu fördern. Es dreht sich hier nicht ausschließlich um die Kunst an sich, sondern immer auch um die Geschichten dahinter.

Und genau damit befasst sich der neue Grisebach Podcast.

Wir sprechen mit berühmten Malern, Musikern, Autoren - und allen anderen, die etwas in oder über die Kunst zu sagen haben. 

Es wird um die Bilder gehen, die unsere Leben prägen. Die uns inspirieren oder verfolgen. Die uns glücklich machen können oder andächtig. Solche, die im Museum hängen. Solche, die vor unserem geistigen Auge entstanden sind. Erinnerungen, Gemälde, Skizzen, Schnappschüsse, Plattencover, Gifs,– Hauptsache, sie haben uns anders auf die Welt sehen lassen.