Auktion 818: Danish & Foreign Paintings - Furniture - Bronzes and Clocks - Ceramics - Silver - Oriental Works of Art - Oriental Carpets - Jewellery and Watches. Kopenhagen, Bruun Rasmussen, 1.3.2011, Kat.-Nr. 78, Abb. S. 61 („Lake in a Park with Chestnut Trees")
Der dänische Maler Peder Mønsted schuf Landschaften, meistens menschenleer. In der Tradition des Goldenen Zeitalters stehend, wählte er oft die dänische Natur als Motiv, wenngleich er auch ferne Länder wie Algerien, Griechenland und Ägypten motivisch verarbeitete. Nach dem Studium an der Kopenhagener Akademie besuchte er die Freie Kunstschule Peder Severin Krøyers, eines Wegbereiters der Moderne in Dänemark. Krøyer feierte Licht und Farbe in der Malerei, ganz im Sinne des Impressionismus.
Mønsteds Gemälde von 1901 zeigt einen Garten mit hohen, dicht bewachsenen Bäumen, die ein Gewässer umgeben; am Rand windet sich ein kleiner Weg. Eine stille, spätsommerliche Stimmung liegt über der Natur. Facettenreich malt Mønsted Blätter, Baumrinde und Spiegelungen im Wasser mit präzisem, detailliertem Pinselstrich. Das wiedergegebene kristalline Licht, das durch das Geäst fällt, setzt dabei glitzernde Akzente. Es ist bekannt, dass Mønsted teils nach fotografischen Vorlagen arbeitete, worin sich sein naturalistischer Stil begründete. Seine Werke zeugen von einer technischen Meisterschaft, die auf faszinierende Art Moderne und Tradition miteinander verbindet. SES
Öl auf Leinwand. Doubliert. 105 × 85 cm
(41 ⅜ × 33 ½ in.). Unten rechts signiert und datiert: P Mönsted. 1901. Werkverzeichnis: Paffrath 1901_22. [3053] Gerahmt
Provenienz
Galerie Paffrath, Düsseldorf (2011 bei Bruun Rasmussen, Kopenhagen, erworben) / Privatsammlung, Berlin (vor 2014 in der Galerie Paffrath, Düsseldorf, erworben)
Auktion 818: Danish & Foreign Paintings - Furniture - Bronzes and Clocks - Ceramics - Silver - Oriental Works of Art - Oriental Carpets - Jewellery and Watches. Kopenhagen, Bruun Rasmussen, 1.3.2011, Kat.-Nr. 78, Abb. S. 61 („Lake in a Park with Chestnut Trees")
Der dänische Maler Peder Mønsted schuf Landschaften, meistens menschenleer. In der Tradition des Goldenen Zeitalters stehend, wählte er oft die dänische Natur als Motiv, wenngleich er auch ferne Länder wie Algerien, Griechenland und Ägypten motivisch verarbeitete. Nach dem Studium an der Kopenhagener Akademie besuchte er die Freie Kunstschule Peder Severin Krøyers, eines Wegbereiters der Moderne in Dänemark. Krøyer feierte Licht und Farbe in der Malerei, ganz im Sinne des Impressionismus.
Mønsteds Gemälde von 1901 zeigt einen Garten mit hohen, dicht bewachsenen Bäumen, die ein Gewässer umgeben; am Rand windet sich ein kleiner Weg. Eine stille, spätsommerliche Stimmung liegt über der Natur. Facettenreich malt Mønsted Blätter, Baumrinde und Spiegelungen im Wasser mit präzisem, detailliertem Pinselstrich. Das wiedergegebene kristalline Licht, das durch das Geäst fällt, setzt dabei glitzernde Akzente. Es ist bekannt, dass Mønsted teils nach fotografischen Vorlagen arbeitete, worin sich sein naturalistischer Stil begründete. Seine Werke zeugen von einer technischen Meisterschaft, die auf faszinierende Art Moderne und Tradition miteinander verbindet. SES