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Die Sammlung Walter Bauer

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Hans von Marées. „Pferdeführer und Nymphe“. 1881.
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136 Hans von Marées

Elberfeld 1837 – 1887 Rom

„Pferdeführer und Nymphe“. 1881

Rötel auf Bütten. 20,6 × 15,7 cm (8 ⅛ × 6 ⅛ in.). Werkverzeichnis: Meier-Graefe 607. Rückseitig: Stehender Halbakt und weibliches Brustbild. Bleistift. [3100]

Provenienz

Mary Balling, Partenkirchen / Richard Doetsch-Benziger, Basel / Walter Bauer, Fulda (seitdem in Familienbesitz)

EUR 4.000

 

- 6.000

USD 4.710

 

- 7.060

Verkauft für:

8.255 EUR (inkl. Aufgeld)

Auktion 370

Donnerstag, den 27. November 2025, 14:00 Uhr

Fragen an die Experten

Ausstellung

Sammlung Richard Doetsch-Benziger. Malerei, Zeichnung und Plastik des 19. und 20. Jahrhunderts. Basel, Kunstmuseum, 1956, Nr. 86 / Deutsche Zeichenkunst aus zwei Jahrhunderten. 1760 bis 1960. Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphik aus der Sammlung W. B. Karlsruhe, Staatliche Kunsthalle, 1967, Kat.-Nr. 78

Die Skizze lässt das spätere Gemälde „Pferdeführer und Nymphe“ (Bayerische Staatsgemäldesammlungen, Neue Pinakothek München), motivisch erahnen, wenngleich der Putto zu Füßen der Nymphe nur angedeutet ist und die beiden Männer im Hintergrund des Gemäldes auf ihre skizzenhafte Ausführung noch warten. Hingegen skizziert Marées den Pferdeführer und die Nymphe bereits bildmäßig und verbindet die nackten Figuren in einer landschaftlichen Konstellation, einer eigentümlichen Welt künstlerischer Vorstellung. Hans von Mareés greift hier zwar auf ein antikes Thema zurück, zitiert in etwa die Dioskuren (die Brüder Castor und Pollux, Söhne des Zeus) vor dem Kapitolsplatz in Rom. Doch ist es vielmehr eine antike Wirkung bei diesem Motiv, die weniger auf einer Kopie basiert, sondern auf Mareés’ breiter skulpturaler Kennerschaft. MvL

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