Öl auf Leinwand.
70,5 × 80,5 cm
(27 ¾ × 31 ¾ in.).
Unten rechts bezeichnet, datiert und signiert: z. frdl. Erinnerung. 1. Juli 29 Max Slevogt.
[3136]
Erik Blumenfeld, Hamburg (seitdem in Familienbesitz)
Korrekte Datierung: 1921. Wir danken Bernhard Geil, Bad Bergzabern, für diesen Hinweis.
Die Elbe bei Teufelsbrück, das ist der Mündungsbereich des Baches Flottbek, der dem Hamburger Stadtteil Groß Flottbek seinen Namen gab und sich noch kurz vor seiner Mündung durch den Jenischpark schlängelt. Wo sich heute ein Anleger und ein kleiner Yachthafen befinden, nahm der Berliner Impressionist Max Slevogt die Elbe vor gut einhundert Jahren von einer erhöhten Position in den Blick: Am Horizont des in nuancenreichem Blau gehaltenen Gemäldes gehen Wasser, Himmel und Wolken fast ununterbrochen ineinander über. Dunkle, Regen ankündigende Wolken ziehen am Himmel entlang. Nur wenige Schiffe sind auf dem bewegten Wasser des Flusses unterwegs. So lässt sich etwa die Rauchwolke eines Dampfers am linken Bildrand entdecken. Der Strand im Vordergrund des Bildes ist menschenleer.
In Slevogts Œuvre sind Wasserlandschaften eine Seltenheit, doch in dieser begrenzten Werkgruppe nimmt Hamburg mit Elbe und Alster eine besondere Stellung ein: 1905 war der Maler der Einladung des Direktors der Hamburger Kunsthalle Alfred Lichtwark gefolgt, um den Hamburger Senator William Henry O’Swald zu porträtieren. Bei diesem Aufenthalt entstanden auch mehrere Ansichten der Hafenstadt, etwa „Fleet am Hopfenmarkt in Hamburg“ (Hamburger Kunsthalle), „Kohle bunkerndes Kriegsschiff im Hamburger Hafen“ (Max Slevogt-Galerie Schloss Villa Ludwigshöhe) und „Segelboote auf der Alster am Abend“ (Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie), die sich heute in Museumsbesitz befinden.
Während seines Aufenthalts in Hamburg 1905 wohnte Slevogt bei der Familie von Bernhard Blumenfeld, der im Kohlenhandel tätig war und eine Reederei unterhielt. Das Interesse für die bildende Kunst war besonders bei Blumenfelds 1883 geborenem Sohn Otto Blumenfeld ausgeprägt, der eine bedeutende Sammlung deutscher und französischer Kunst aufbaute. 1915 porträtierte Max Slevogt den jungen Sammler. Die Begeisterung für Slevogt setzte sich in der Familie fort, so zählte unser 1921 entstandenes Gemälde zur Sammlung des ebenfalls in Hamburg ansässigen Erik Blumenfeld, dem Neffen von Otto Blumenfeld. Slevogts späte Hamburger Elblandschaft schloss den 1905 begonnenen Zyklus der Ansichten der Hafenstadt. GK
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