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Los

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Heinrich Vogeler

Bremen 1872 – 1942 Karaganda/Kasachstan

Nouzon(ville). 1916

Öl auf Pappe, auf Pappe. 54,5 × 41,5 cm (21 ½ × 16 ⅜ in.).
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Heinrich Vogeler. Nouzon(ville). 1916.

Hintergrund:

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Schätzung:

EUR 10.000

 

- 15.000

USD 11.200

 

- 16.900

Auktion 379

Fr, 27.11.2026, 11:00 Uhr

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Informationen

Öl auf Pappe, auf Pappe. 54,5 × 41,5 cm (21 ½ × 16 ⅜ in.). Unten links monogrammiert, bezeichnet und datiert: H.V. NOUZON 16. Werkverzeichnis: Nicht bei Noltenius. [3113] Gerahmt

Wir danken Beate C. Arnold, Barkenhoff-Stiftung Worpswede, für freundliche Hinweise..

Privatsammlung, Norddeutschland

Brief von Vogeler an seine Frau Martha 1916, abgedruckt im Ausstellungskatalog: Heinrich Vogeler im Ersten Weltkrieg. Bremen, Donat, 2004, S. 43

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs meldete sich Heinrich Vogeler freiwillig zum Kriegsdienst. Bis Dezember 1917 konnte er seinen Dienst vergleichsweise frei als Maler und künstlerischer Chronist ausüben. Hatte er sich 1915 noch im Osten Galiziens und weit östlich von Brest-Litowsk aufgehalten, wurde er Anfang 1916 in die Ardennen versetzt, in den grenznahen Ort Nouzonville. Während im Februar die Schlacht um Verdun begann, begegnete Vogeler auf dem Land einer scheinbar unberührten, friedvollen Welt aus blühenden Gärten, alten Obstbäumen und sonnenbeschienenen Wegen, wie er sie malerisch in unserem Gemälde festhielt. Den verstörenden Gegensatz zwischen der ländlichen Idylle des Hinterlands und dem Grauen an der Front verarbeitete Vogeler in diesem Werk. In einem Brief an seine Frau Martha schreibt er: „Alles wie ein Friedensbild“, und drückt darin seine tiefe Sehnsucht aus. Wie viele Werke der Künstler während des Krieges schuf, ist nicht bekannt. Sie kommen nur selten auf den Kunstmarkt. SES

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