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Los

364R

Reinhold Nägele

Murrhardt 1884 – 1972 Stuttgart

Im Schauspiel Stuttgart (Kleines Haus). 1926

Öl auf festem Papier. 25,3 × 32,7 cm (10 × 12 ⅞ in.).
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Reinhold Nägele. Im Schauspiel Stuttgart (Kleines Haus). 1926.

Hintergrund:

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Schätzung:

EUR 7.000

 

- 9.000

USD 7.870

 

- 10.110

Auktion 379

Fr, 27.11.2026, 11:00 Uhr

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Informationen

Öl auf festem Papier. 25,3 × 32,7 cm (10 × 12 ⅞ in.). Unten links monogrammiert und datiert: RN 1926. Auf dem Schmuckrahmen rückseitig ein fragmentarisches Etikett der Kunsthandlung Schaller, Stuttgart. Werkverzeichnis: Nicht bei Reinhardt. [3145] Gerahmt

Privatsammlung, Südafrika

Begonnen hatte Reinhold Nägele als Dekorationmaler im Betrieb seines Vaters. Parallel dazu besuchte er die Kunstgewerbeschule in Stuttgart, wo er u.a. bei Bernhard Pankok lernte. Mit 24 Jahren beschloss er, seinen Lebensunterhalt als freier Künstler zu bestreiten. Bereits 1907/08 nahm er an Ausstellungen in der Galerie von Paul Cassirer teil. 1923 war er Mitbegründer der Stuttgarter Secession. 1939 emigrierte er mit seiner jüdischen Frau Alice nach England und dann weiter nach New York; die beiden Söhne waren schon vorher nach England in Sicherheit gebracht worden. Nach dem Tod seiner Frau kehrte Nägele 1963 schließlich dauerhaft nach Deutschland zurück. Er war gleichermaßen ein Maler von Panorama- und „Wimmelbildern“, der es meisterhaft verstand, große Ansammlungen von Menschen auf seinen Bildern zu organisieren und dabei akribische Darstellung mit narrativer Freude zu verbinden. Im Kleinen Haus des Schauspiels Stuttgart stehen wir als Zuschauer quasi auf der Bühne und können die verschiedensten Regungen des Publikums verfolgen. Martin Schmidt

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