Los
375
Würzburg 1892 – 1958 Paris
„Vogeltraum“ („Nächtliches Vogelbildchen“). 1929
Hintergrund:
Hintergrund:
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Schätzung:
EUR 10.000
- 15.000
USD 11.200
- 16.900
Auktion 379
Fr, 27.11.2026, 11:00 Uhr
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Lili Schultz, Halle (1930 vom Künstler in Paris erworben) / Privatsammlung, Bayern (von Lili Schultz durch Erbfolge an den heutigen Eigentümer)
Hans Reichel 1892–1958. Gemälde, Aquarelle. Würzburg, Städtische Galerie 1981, Kat.-Nr. 3, Abb. S. 28 / Surrealismus in Deutschland? Kunst von 1919 bis 1949. Bad Frankenhausen, Panorama Museum, 2021
Heinrich Ragaller: Hans Reichel. Würzburg, Echter Verlag, 1975, Abb. S. 2
Henry Miller über Hans Reichel: „Was machte denn sein Gespräch so reizvoll und so überaus ungewöhnlich, wenn es nicht die Aura hochgeheimer und unbelauschter Zwiegespräche mit Blumen, Bäumen, Vögeln und Fischen war, die ihm umgab? [...] wenn er dem unermüdlichen ,twiet-twiet‘ eines Vogels lange und geduldig zugehört hatte: „Heute habe ich endlich begriffen, was dieser Vogel mir schon seit langem erzählen will.“ (Henry Miller, in: Francois Mathey, Hans Reichel, S. 32) In Hans Reichels märchenhaft anklingenden Arbeiten verbinden sich abstrahierte Formen aus der Wahrnehmungswelt mit traumartigen, lyrischen Elementen in unendlich vielfältigen Farbwelten. „Vogeltraum“ entstand 1929, in dem Jahr, in dem Reichel nach Paris ging und auch seine Kunst sich weiterentwickeln sollte. Die innige Künstlerfreundschaft zu Paul Klee bleibt auch in diesen Jahren erhalten und damit seine harmonischen Farb- und Formenwelten, die in der vorliegenden Arbeit einen besonderen Ausdruck finden.
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