Zum Inhalt springen
Go to Grisebach homepage

Los

34

Georg Baselitz

Deutschbaselitz/Sachsen 1938 – 2026 Salzburg

„Grosser Kopf“. 1966

Farbholzschnitt auf Jute-unterlegter Tapete. 49 × 41 cm (19 ¼ × 16 ⅛ in.).
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Georg Baselitz. „Grosser Kopf“. 1966.

Hintergrund:

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Georg Baselitz. „Grosser Kopf“. 1966.
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Georg Baselitz. „Grosser Kopf“. 1966.

Hintergrund:

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Georg Baselitz. „Grosser Kopf“. 1966.
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Georg Baselitz. „Grosser Kopf“. 1966.

Hintergrund:

Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Georg Baselitz. „Grosser Kopf“. 1966.

Schätzung:

EUR 80.000

 

- 120.000

USD 89.900

 

- 135.000

Auktion 378

Do, 26.11.2026, 18:00 Uhr

Zustandsbericht anfragen

Experten kontaktieren

Informationen

Farbholzschnitt auf Jute-unterlegter Tapete. 49 × 41 cm (19 ¼ × 16 ⅛ in.). Unten links mit Bleistift signiert: G. Baselitz. Unten rechts mit Bleistift datiert: 1966. Werkverzeichnis: Jahn/Gachnang 54/2 (von 2). Wohl Druck der nicht näher beschriebenen Auflage von ca. 20 Exemplaren. Jeder dieser Abzüge hat Unikatcharakter. [3222] Gerahmt

Galerie Michael Werner, Köln / Privatsammlung, Deutschland (in der Galerie Fred Jahn, München, erworben)

„Der Auslöser für das Entstehen der ersten Holzschnitte war Einsamkeit. 1966 bin ich von Berlin nach Osthofen in Rheinhessen aufs Land gezogen. Vorher hatte ich Radierungen gemacht, nun aber hatte ich keine technischen Möglichkeiten mehr, Radierungen zu drucken. Dort, wo ich wohnte, hatte niemand eine Presse, und da habe ich eine andere Technik gesucht, die ich selber ausführen konnte. Außerdem war ich bemüht, Bilder, Zeichnungen – an Skulpturen habe ich damals noch nicht gedacht – und eben auch Grafik zu machen in einer sozusagen ungestörten Tradition. Ich wollte das so. Ich habe gewusst, dass es das nicht gibt. Natürlich habe ich das gewusst. Ich wusste, dass niemand Holzschnitte macht. Ich glaube, ich war der einzige. Ich habe von niemandem gewusst, der Holzschnitte gemacht hätte, ich meine von den sogenannten Avantgardekünstlern, also von denen, die mit neuen Bildern arbeiten. […] Ich denke, es ist verbohrt und abseitig, Holzschnitte in der Art zu machen, wie ich es getan habe. Wenn man die von 1966 sieht, dann sieht man es ihnen ja auch an. Sie sind manchmal Clair-obscur-Holzschnitten aus dem 16. oder vom Anfang des 17. Jahrhunderts nicht unähnlich.“ (Georg Baselitz)

Irrtum vorbehalten. Wir verweisen auf unsere Versteigerungsbedingungen.