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Carl Philipp Fohr

Heidelberg 1795 – 1818 Rom

„Bildnis Ludwig Sigismund Ruhl“. 1816

Feder in Schwarzgrau über Bleistift auf Papier (Wasserzeichen: [Signet] Tiara). 17,9 × 13,7 cm (7 × 5 ⅜ in.).
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Carl Philipp Fohr. „Bildnis Ludwig Sigismund Ruhl“. 1816.

Schätzung:

EUR 25.000

 

- 35.000

USD 28.100

 

- 39.300

Verkauft für:

122.500 EUR (inkl. Aufgeld)

Frühjahr 2019

Kunst des 19. Jahrhunderts, Mi, 29.05.2019

Informationen

Feder in Schwarzgrau über Bleistift auf Papier (Wasserzeichen: [Signet] Tiara). 17,9 × 13,7 cm (7 × 5 ⅜ in.). Rückseitig die Stempel Lugt 5100 und Lugt 1969b sowie der Entwidmungsstempel des Kupferstichkabinetts Berlin. Werkverzeichnis: Märker Z 748. Mit Feder in Schwarz gerahmt. Entgegen der Beschreibung im Werkverzeichnis ist das Blatt lediglich leicht gebräunt und am Rand minimal fleckig.

Die Zeichnung wird im ausdrücklichen Einvernehmen mit den Erben nach Karl Mayer angeboten. Karl Mayer hatte in Darmstadt einen Eisenwarengroßhandel betrieben und musste 1933 emigrieren. Seine Fohr-Zeichnung gelangte in den Kunsthandel und wurde 1941 von den Berliner Museen erworben. Im Rahmen eines Provenienzforschungsprojekts des Kupferstichkabinetts wurde sie nun an die Nachfahren Karl Mayers restituiert..

Karl Mayer, Darmstadt (spätestens 1926) / Staatliche Museen, Kupferstichkabinett, Berlin (Inv.-Nr. F III 2873, SZ Fohr 15; 1941 auf der Versteigerung bei Boerner erworben, 2019 an die Erben nach Karl Mayer restituiert)

Deutsch-römische Malerei und Zeichnung, 1790–1830. Leipzig, Museum der bildenden Künste und Leipziger Kunstverein, 1926, Kat.-Nr. 97 / Deutsche Bildnisse 1800–1960. Ausstellung der Lucas-Cranach-Kommission beim Ministerium für Kultur. Berlin (Ost), Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, 1962, S. 17, Abb. 10 / Karl Philipp Fohr, 1795–1818. Frankfurt a.M., Städelsches Kunstinstitut, 1968, Kat.-Nr. 66 / Von Caspar David Friedrich bis Adolph Menzel. Aquarelle und Zeichnungen der Romantik. Aus der Nationalgalerie Berlin/DDR. Wien, Kunstforum Länderbank, 1990, Kat.-Nr. 79, Abb. S. 157 / Ahnung und Gegenwart. Zeichnungen und Aquarelle der deutschen Romantik im Berliner Kupferstichkabinett, Berlin, 1994/95, Kat.-Nr. 30, Abb. S. 69

Ernst Scheyer: Aus Carl Fohrs künstlerischer Hinterlassenschaft. Zu zwei unbekannten Arbeiten des Künstlers aus schlesischem Besitz. In: Neue Heidelberger Jahrbücher, Neue Folge, 1932, S. 82-90, hier S. 84 / Versteigerungskatalog 204: Deutsche Handzeichnungen des XIX. Jahrhunderts aus verschiedenem Besitz, dabei eine Partie von Zeichnungen aus der nachgelassenen Sammlung des Prinzen Johann Georg, Herzog zu Sachsen [...]. Leipzig, C. G. Boerner, 8.5.1941, Kat.-Nr. 95 („Bildnis eines jungen Mannes“), Abb. Tf. 9 und auf dem Vorderumschlag / Paul Ortwin Rave: Das Antlitz der Romantik. Die Sammlung Parthenon. Neue Folge. O. O., o. J. (um 1943), Abb. Tf. XXII / Hans Geller: Die Bildnisse der deutschen Künstler in Rom 1800–1830. Berlin, Deutscher Verein für Kunstwissenschaft, 1952, Nr. 303 / Ausst.-Kat.: Carl Philipp Fohr, 1795–1818. Skizzenbuch der Neckargegend. Badisches Skizzenbuch. [...]. Heidelberg, Kurpfälzisches Museum, 1968, erwähnt unter Kat.-Nr. 112 (nicht ausgestellt) / Jens Christian Jensen: Carl Philipp Fohr in Heidelberg und im Neckartal. Landschaften und Bildnisse. Karlsruhe, Verlag G. Braun, 1968, S. 38, S. 111, Nr. 50, u. S. 68, Abb. 22 / Brigitte Rechberg-Heydegger: Ludwig Sigismund Ruhl (1794–1887). Leben und Werk. Giessen, Univ., Diss. 1973, Nr. B 6 / Marianne Bernhard (Hrsg.): Deutsche Romantik. Handzeichnungen. 2 Bände, hier Bd. 1: Carl Blechen (1798–1840) bis Friedrich Olivier (1791–1859). München, Rogner & Bernhard, 1973, hier Bd. 1, Abb. S. 303

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