Los
2499
Allenstein 1941 – 2012 Berlin
„AMORPHE SUPPE“. 1998
Schätzung:
EUR 3.000
- 4.000
Verkauft für:
4.375 EUR (inkl. Aufgeld)
Online Only 2021/2022
Contemporary Online Only, 6.-15.5.22, So, 15.05.2022
Mike Steiner (1941-2012) studierte Malerei an der Berliner Hochschule der Künste und reiste erstmals 1965 für zwei Jahre nach New York. Dort beeindruckte ihn die lokale Kunstszene mit ihren experimentellen Strömungen wie Minimal Art, Happening, Performance und Video nachhaltig. So wurde er Anfang der 1970er-Jahre einer der Pioniere der deutschen Videokunst. Mit seinen „Painted Tapes" propagierte er eine neue Ästhetik des Sehens. Er gründete das Künstlerhotel „Hotel Steiner“ und die Studiogalerie in der Nähe des Berliner Kurfürstendamms, wo er Ausstellungen von wichtigen Protagonist:innen der internationalen Video- und Performancekunst wie Joseph Beuys, Laurie Anderson, Allan Kaprow, Bill Viola, oder Valie Export zeigte. In eigenen Videoarbeiten dokumentierte er bedeutende Performances, u.a. von Marina Abramovic und Ulay.
In den 1990er-Jahren widmete sich Steiner auch wieder der Malerei und machte die Farbe zu seinem wichtigsten Ausdrucksmittel.
Das Gemälde „AMORPHE SUPPE“ und der C-Print „LICHT BILDEN“ waren Teil der Ausstellung „Mike Steiner. Color Works. 1995-98“, die 1999 in der Berliner Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof das Œuvre Mike Steiners in all seiner Vielseitigkeit würdigte..
Nachlass des Künstlers
Mike Steiner: Color Works. 1995-1998. Berlin, Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof, Museum für Gegenwart, 1999, Abb. S. 117
Los
1586
La Pajari. 1975
Schätzung:
EUR 500
- 700
Verkauft für:
EUR 1.875
Los
1587
ATA. 1978
Schätzung:
EUR 500
- 700
Verkauft für:
EUR 1.500
Los
1588
Ohne Titel. 1982
Schätzung:
EUR 500
- 700
Verkauft für:
EUR 875
Los
1589
Der Spiegel. 1983
Schätzung:
EUR 500
- 700
Verkauft für:
EUR 812
Los
2500
„LICHT BILDEN“. 1998
Schätzung:
EUR 3.000
- 4.000
Verkauft für:
EUR 5.250