Zum Inhalt springen
Go to Grisebach homepage

Los

2480

Frieder Nake

Stuttgart 1938 – lebt in Bremen

Zufälliger Polygonzug. 1965

Tusche auf Papier. 50 × 50 cm (19 ⅝ × 19 ⅝ in.).
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Frieder Nake. Zufälliger Polygonzug. 1965.

Schätzung:

EUR 3.000

 

- 4.000

Verkauft für:

2.500 EUR (inkl. Aufgeld)

Online Only 2021/2022

Contemporary Online Only, 6.-15.5.22, So, 15.05.2022

Informationen

Tusche auf Papier. 50 × 50 cm (19 ⅝ × 19 ⅝ in.). Unten links mit Filzstift bezeichnet: NAKE/ER56/Z64. Rückseitig mit Farbstift in Grün datiert, bezeichnet und signiert: 13/9/65 Nr. 3 Nake. Gerahmt

Frieder Nake ist ein Pionier der Computerkunst. 1963, also nur zwei Jahre vor den hier angebotenen Zeichnungen, begann Nake erste künstlerische Arbeiten auf dem Graphomat Zuse Z64, der Zeichenmaschine von Konrad Zuse. Als Ergebnis vom Künstler genau programmierter Algorithmen entstanden Zeichnungen wie der „Zufällige Polygonzug“ und die „Kreisstörungen“. Die theoretische Basis der frühen Arbeiten Nakes, und der Computerkunst im Allgemeinen, legte Max Bense, der dafür den Begriff der „generativen Ästhetik“ prägte. 1965 war Nake Teil der erst dritten Ausstellung von Computerkunst weltweit, in der Galerie Wendelin Niedlich in Stuttgart..

Privatsammlung, Berlin

Weitere Werke von Frieder Nake