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Kunst des 19. Jahrhunderts

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Jakob Suter

Hottingen b. Zürich 1805 – 1874 Zürich

Kapelle in Ariccia. 1836

Aquarell auf leichtem Karton. 22,6 × 36,1 cm. (8 ⅞ × 14 ¼ in.) Unten links mit Feder in schwarz bezeichnet, datiert und signiert: à Ariccia. Juny 1836. J. Suter.  [3208]

ProvenienzEhemals Sammlung Eugen Roth, München

EUR 1.200 – 1.500
USD 1,330 – 1,670

Kapelle in Ariccia

Auktion 340Mittwoch, den 1. Juni 2022, 15.00 Uhr

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Der Schweizer Landschaftsmaler Jakob Suter nahm haupt-sächlich in den 1830er-Jahren Aufenthalt in Italien. Während seiner Auslandreisen widmete er sich vorzugsweise der Aquarellmalerei. Auf unserem fein aquarellierten Blatt bildet eine einfache Wegkapelle mit ihrem barocken Glockentürmchen das Bildzentrum. Unmittelbar hinter dem kleinen Gotteshaus befindet sich ein ruinenartiges Bauwerk. Hinter dem mächtigen Stamm einer alten Eiche ist am linken Bildrand ein weiteres Gebäude zu sehen.
Die Kapelle lag an der alten Landstraße zwischen Rom und Ariccia. Die Stadt Ariccia zählt zu den ältesten in Latium und befindet sich rund fünfundzwanzig Kilometer südöstlich von Rom. Diese Ortschaft liegt in den Albaner Bergen auf einem vulkanischen Hügelzug zwischen dem Albaner See und dem Nemisee. Der Liebreiz der felsigen Gegend mit der üppigen Vegetation und mit den über die Landschaft locker verstreuten mittelalterlichen Gebäuden, die teilweise in ihrem baulichen Kern bis in die Antike zurückreichen, vermochten im 19. Jahrhundert zahlreiche Maler aus den nordeuropäischen Ländern künstlerisch zu inspirieren. UL

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