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Kunst des 19. Jahrhunderts

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Max Klinger

Leipzig 1857 – 1920 Großjena b. Naumburg

Weiblicher Akt (Gertrud Bock). Um 1912/14

Kohle, weiß und rosa gehöht auf grünem Papier. 72 × 43 cm. (28 ⅜ × 16 ⅞ in.) Unten links der Stempel in Schwarz (um 180° gedreht): M. Klinger NACHLASS. Beigabe: „Max Klinger. Zwanzig Studien zu Bildern, Plastiken und Stichen in Originalgröße“. Album mit einem Titel-Kupferstich und 20 Lichtdrucken nach Orig.-Zeichnungen auf verschiedenen Papieren. Album: 75,5 × 45 cm (29 3/4 × 17 3/4 in.). Im Inhaltsverzeichnis oben rechts signiert und datiert: Max Klinger 25. Sept. 1914. Eins von 250 nummerierten Exemplaren. Leipzig, Selbstverlag des Künstlers, 1914.  [3099] Gerahmt 

ProvenienzNachlass Max Klinger / Sammlung Fritz Tögel (seitdem in Familienbesitz)

EUR 10.000 – 15.000
USD 11,100 – 16,700

Weiblicher Akt (Gertrud Bock)

Auktion 340Mittwoch, den 1. Juni 2022, 15.00 Uhr

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AusstellungMax Klinger. Meistergraphik und Zeichnungen vom Jugendstil zum Surrealismus. Stendal, Winckelmann-Gesellschaft, 2015, Kat. Nr. I.4, Abb. S. 28 / Klinger. Leipzig, Museum der bildenden Künste und Bonn, Bundeskunsthalle, 2020, Kat.-Nr. 190, Abb. S. 178

Gertrud Bock war Max Klingers letzte Muse. Die junge, attraktive Frau stand dem Künstler Modell, zog 1912 bei ihm ein – und wurde seine Lebensgefährtin. Klinger fertigte verschiedenste Studien von Gertrud Bock an, darunter etliche Akte. Sie wurde zur Inspiration, die sein spätes Schaffen stark beflügelte. Im Jahr 1919, kurz vor seinem Tod, heirateten die beiden. Als Witwe verwaltete sie einen Großteil seines Nachlasses. CR

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