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Los

2630

William Wauer

Oberwiesenthal 1866 – 1962 West-Berlin

„Faltfiguren“. 1917

Früher Silbergelatineabzug. 29,2 × 23 cm (29,5 × 23,3 cm) (11 ½ × 9 in. (11 ⅝ × 9 ⅛ in.)).
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: William Wauer. „Faltfiguren“. 1917.

Hintergrund:

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Schätzung:

EUR 700

 

- 900

Auktion 766

So, 01.11.2026, 18:00 Uhr

Informationen

Früher Silbergelatineabzug. 29,2 × 23 cm (29,5 × 23,3 cm) (11 ½ × 9 in. (11 ⅝ × 9 ⅛ in.)). Rückseitig mit Bleistift bezeichnet, signiert und datiert: original Foto W. Wauer 1917. [3179] Gerahmt

Zustandsbericht: Schöner harmonischer Gesamteindruck. Die Blattkanten ohne Einrisse oder Fehlstellen, im weißen Blattrand schwach vergilbt. Unter UV-Licht keine Aufheller. Die Ecken leicht bestoßen, mit einhergehenden Knickspuren sowie vereinzelten winzigen Verlusten der Gelatineschicht. Das Papier leicht wellig. Im oberen rechten Eckbereich haarfeine Knickspuren sowie im unteren Bereich mittig eine horizontale Knickfalte (6 cm). Rückseitig leicht berieben und schwach fleckig. In den Oberen Ecken mit Japanpapier auf den Unterlagekarton montiert

Ausst.-Kat.: Berliner Kunststücke: die Sammlung der Berlinischen Galerie zu Gast. Leipzig, Museum der Bildenden Künste, und Berlin, Neue Galerie d. Zentrums für Kunstausst. d. DDR im Alten Museum, 1990, S. 433 (Biografie)

Die Arbeit dokumentiert William Wauers experimentellen Einsatz der Fotografie als mehrstufigen Prozess der Formfindung: Der Künstler stellte die Faltfiguren räumlich auf, fotografierte diese Anordnung und zog auf dem Abzug die Konturen der nun ins Zweidimensionale überführten Figuren mit Bleistift nach. Von dieser überarbeiteten Foto-Vorlage fertigte er eine neue Aufnahme an; der vorliegende Abzug ist das Ergebnis dieser zweiten fotografischen Übertragung. So verschmelzen räumliche Skulptur, zeichnerische Linie und fotografische Fläche hier zu einer neuen Bildform

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