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Los

3030

Anthonis van Dyck

Antwerpen 1599 – 1641 London

Der Apostel Judas Thaddäus. 1618/20

Öl auf Holz. 64,5 × 49,3 cm (25 ⅜ × 19 ⅜ in.).
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Anthonis van Dyck. Der Apostel Judas Thaddäus. 1618/20.

Schätzung:

EUR 60.000

 

- 80.000

USD 67.000

 

- 89.300

Verkauft für:

293.750 EUR (inkl. Aufgeld)

Auktionen 237-246

Die Sammlung Rohde-Hinze 1 – Alte Meister, Fr, 03.07.2015

Informationen

Öl auf Holz. 64,5 × 49,3 cm (25 ⅜ × 19 ⅜ in.). Rückseitig Reste eines abgekratzten Siegels / Rückseitig Prägungen: Hand [Zunftzeichen Antwerpens]; GAN (ligiert) [Monogrammstempel des Paneelherstellers Guilliam Aertssen, nachweisbar 1612-1625]. Werkverzeichnis: Mit einem Gutachten von Wilhelm von Bode, Berlin, vom 27. Oktober 1927, als „ein ganz eigenhändiges Werk des van Dyck, das besonders wirkungsvoll und sympathisch, dazu gut erhalten ist“ (im Original). Restauriert. An der linken Gesichtshälfte alte Übermalungen. Gerahmt

Vergleichswerke: Antonis van Dyck: Apostelkopf des Judas Thaddäus, 1618/20, Öl auf Holz, 63,5 x 48,3 cm, Museum Boijmans van Beuningen, Antwerpen, Inv.-Nr. 2434 (OK) (erworben 1958) / Dass.: um 1619/21, Öl auf Holz, 61,4 x 49,7 cm, KHM, Gemäldegalerie, Wien, Inv.-Nr. GG6809 (erworben 1931)

Nachstich (seitenverkehrt): Cornelis van Cauckercken: S. Thadaeus

Vergleichsliteratur: Susan J. Barnes: Van Dyck. a complete catalogue of the paintings, New Haven 2004 / Alejandro Vergara und Friso Lammertse (Hrsg.): The Young Van Dyck, Ausst.-Kat., Madrid 2013

Wir danken Petra Winter, Zentralarchiv der Museen zu Berlin, für Hinweise zur Provenienz. Wir danken Hans Vlieghe und Nora de Poorter, Rubenianum Antwerpen, für wertvolle Hinweise bei der Zuschreibung anhand von Photographien.

Wir danken Christopher Brown, Oxford, für wertvolle Hinweise bei der Zuschreibung anhand des Originals..

Sammlung Carl Ludwig von Tiedemann genannt Brandis (1814–1866), Schloß Woyanow bei Danzig (komplette Apostelserie) / 1922 dessen Sohn Reinhard Nathanael von Tiedemann genannt Brandis (1853–1922), Schloß Woyanow bei Danzig (zusammen mit zwei weiteren Apostelköpfen) / Dessen Frau Adelheid von Tiedemann-Brandis, geb. Freiin Fritschko von Fürstenmühl (1892–1957), Danzig und Caputh bei Potsdam / 1927 Sammlung Kurt Rohde, Berlin / 1938–43 als Depositum an Elisabeth Berbig, Dresden / Sammlung Elisabeth Rohde, Berlin

Quelle Sammlung Rohde-Hinze: Gerichtsakten Landgericht III und Kammergericht, Berlin, 1930: Kaufvertrag, Eidesstattliche Erklärungen, Abschrift der Quittung vom 7./ 17. Oktober 1927 vom Bevollmächtigten Gutsverwalter Alfred Pretzell 3.150 RM (Urteil gegen Adelheid von Tiedemann-Brandis) / Lagerbuch Nr. 257 (1927), als „Apostelkopf“

Quellen Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin – SPK: Korrespondenz Frida von Tiedemann-Brandis, geb. Huyssen mit Wilhelm von Bode, 1926-1928; in: SMB-ZA, IV. NL Bode 5483 / Korrespondenz von Gutsdirektor Pretzell mit dem Kaiser-Friedrich-Museum, April 1927; in: SMB-ZA, I. GG 19, J.-Nr. 403/1927, Bl. 66