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Los

222N

Karl Friedrich Schinkel

Neuruppin 1781 – 1841 Berlin

Entwurf für eine Silberterrine. 1837

Feder in Schwarz, teilweise laviert, über Bleistift auf Bütten mit halbrundem Abschluss (Wasserzeichen: HONIG). 50 × 56 cm (19 ⅝ × 22 in.).
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Karl Friedrich Schinkel. Entwurf für eine Silberterrine. 1837.

Schätzung:

EUR 50.000

 

- 60.000

USD 54.300

 

- 65.200

Verkauft für:

62.500 EUR (inkl. Aufgeld)

Sommer 2023

Kunst des 19. Jahrhunderts, Do, 01.06.2023

Informationen

Feder in Schwarz, teilweise laviert, über Bleistift auf Bütten mit halbrundem Abschluss (Wasserzeichen: HONIG). 50 × 56 cm (19 ⅝ × 22 in.). Unten rechts vom Künstler mit Feder in Braun signiert, datiert und bezeichnet: Schinkel. 37. Zeichnung in Natur-Größe. Am unteren Rand schwer lesbar beschriftet: Ordenskranz - alte Geschichte[?] - Minerva u. Zögling bezeichnend - Planimetrie[?] Lorbeerkranz mit den Schlachten. Namen d. [ ...] Joh. Rauch". Entwurf für die 1842 von Johann Georg Hossauers ausgeführte Silberterrine, heute im Victoria & Albert Museum, London (Inv.-Nr. M.34:1 to 3-1992). Hinterlegter Einriss. Gerahmt

Privatsammlung, Schweiz (um 1947/48 erworben, seitdem in Familienbesitz)

Die Zeichnung stellt eine reichere Variante des schlichteren Entwurfs dar, den Schinkel bereits um 1820 für die „Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker“ zeichnete.

Wir danken Dr. Melitta Jonas, Berlin, für umfangreiche Hinweise zur Zeichnung.

Karl Friedrich Schinkel. Architektur, Malerei, Kunstgewerbe. Berlin, Nationalgalerie, Staatliche Museen Preussischer Kulturbesitz, in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg, 1981, Kat.-Nr. 309, m. Abbildung

Karl Friedrich Schinkel und August Leisnier: Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker. Berlin 1863, S. 101, Abt. II, Blatt 20 / Wolfgang Scheffler: Berliner Goldschmiede. Berlin, Verlag Bruno Hessling, 1968, S. 439, Abb. 160 / Pippa Shirley: A Schinkel Tureen. In: The National Art Collections Fund Review 1993, London, 1993, S. 43-46 (Abb. S. 44)

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