Los
27R
Duisburg 1881 – 1919 Berlin
„Liegender Frauenhalbakt“. 1915
Schätzung:
EUR 60.000
- 80.000
USD 67.400
- 89.900
Verkauft für:
76.200 EUR (inkl. Aufgeld)
Sommerauktionen 2025
Ausgewählte Werke, Do, 05.06.2025
Das Pastell ist frei von Restitutionsansprüchen und wird in Absprache mit den Erben nach Robert Herrmann angeboten.
Paul Cassirer, Berlin / Sally Falk, Mannheim (1916 vom Vorgenannten erworben) / Paul Rudolf Pfrunder, Zürich (1919) / Graphisches Kabinett I.B. Neumann, Berlin (ab 1919/20) / Das Kunsthaus Dr. Herbert Tannenbaum, Mannheim (1921) / Robert Karl Herrmann, Mannheim/Den Haag (wohl ab 1921–1938/40) / Herbert Tannenbaum, Amsterdam / Richard S. Davis, Minneapolis (1948) / Wilhelm Landmann, Toronto (1948–1987) / Nachlass Wilhelm Landmann (1987–2004) / Privatsammlung, Schweiz (2004 bei Grisebach, Berlin, erworben)
Das Pastell berührt das Schicksal eng miteinander verbundener Familien, deren Spuren sich in Deutschland, den Niederlanden und Nordamerika verknüpfen lassen: die Familien Tannenbaum, Herrmann, Wachenheim und Landmann.
Über den Mannheimer Kunsthändler Herbert Tannenbaum (1892–1958) gelangte das Pastell um 1921 an Robert Karl Herrmann (1896–1945), der ebenfalls in Mannheim lebte. Er ließ sich 1924 in Den Haag nieder und erhielt 1935 die niederländische Staatsbürgerschaft.
Herbert Tannenbaum floh 1937 nach Amsterdam. Um 1938/1940 kam das Pastell offenbar von Robert Herrmann zurück in Tannenbaums Besitz, der es wohl mit in die USA nahm, als er 1946 dorthin emigrierte. Im März 1944 wurden Robert Herrmann und seine Frau Gertrud Herrmann-Katz (1901–1945) in das Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert, wo sie Anfang 1945 ermordet wurden. Nach ihrem Tod übernahm Gertrud Herrmanns Onkel, Otto Wachenheim (1886–1969), die Verantwortung für ihre vier Kinder.
1948 ging das Pastell in den Besitz von Wilhelm Landmann (1891–1987) über. Seine Ehefrau Julie (geb. Herbst, (1897–2001) war wiederum die Schwägerin Otto Wachenheims. Darüber hinaus waren Wilhelm Landmann und Herbert Tannenbaum Freunde aus Mannheimer Studientagen. So verblieb das Pastell über viele Jahrzehnte in einem kunstsinnigen Kreis befreundeter und verwandter Familien aus Mannheim.
Kollektivausstellung Wilhelm Lehmbruck. Mannheim, Kunsthalle, 1916, Kat.-Nr. 28 („Schlafende“) / Drawings by Contemporary Painters and Sculptors. New York, Buchholz Gallery Curt Valentin, 1947, Kat.-Nr. 42 („Reclining Nude“, verkauft) / National Exhibition. Toronto, Art Gallery of Toronto, 1961, o. Kat.-Nr. („Nude“) / Für die Kunst! Herbert Tannenbaum und sein Kunsthaus. Mannheim, Reiß-Museum, 1994/95, Kat.-Nr. 220, Abb. S. 89
Roland Dorn, Karoline Hille, Jochen Kronjäger: Stiftung und Sammlung Sally Falk. Kunst und Dokumentation 11. Mannheim, Städtische Kunsthalle, 1994, Abb. S. 177 („Schlafende“) / Auktion 122: Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Berlin, Villa Grisebach Auktionen, 26.11.2004, Kat.-Nr. 22, m. Abb.
Los
3N
„Frauenbüste (Büste Frau L.)“. 1910
Schätzung:
EUR 400.000
- 600.000
Verkauft für:
EUR 500.000
Los
5N
„Büste der Knienden (Geneigter Frauenkopf)“. 1912/14
Schätzung:
EUR 250.000
- 350.000
Verkauft für:
EUR 457.200
Los
5
„Büste der Großen Sinnenden“. 1914
Schätzung:
EUR 200.000
- 300.000
Verkauft für:
EUR 258.000
Los
9R
„Büste der Knienden (Geneigter Frauenkopf)“. 1912/14
Schätzung:
EUR 250.000
- 350.000
Verkauft für:
EUR 304.800
Los
13R
„Kleine Sinnende“. 1910/11
Schätzung:
EUR 80.000
- 100.000
Verkauft für:
EUR 95.200
Los
13
„Büste der Knienden“. 1912/14
Schätzung:
EUR 150.000
- 200.000
Verkauft für:
EUR 187.500
Los
14
„Mädchenakt mit aufgestemmtem linken Bein“. 1914
Schätzung:
EUR 8.000
- 10.000
Verkauft für:
EUR 22.610
Los
15
„Badendes Mädchen (Badende)“. 1902/05
Schätzung:
EUR 20.000
- 30.000
Verkauft für:
EUR 23.800
Los
15
„Kopf der Schreitenden (Mädchenkopf sich wendend)“. 1913/14
Schätzung:
EUR 80.000
- 120.000
Verkauft für:
EUR 156.250
Los
29
„Mutter und Kind“. 1918
Schätzung:
EUR 200.000
- 300.000
Verkauft für:
EUR 330.200
Los
32
„Büste der Knienden“. 1912-14
Schätzung:
EUR 70.000
- 90.000
Verkauft für:
EUR 83.300
Los
148
„Mädchen mit aufgestütztem Bein“. 1910
Schätzung:
EUR 18.000
- 24.000
Verkauft für:
EUR 21.420
Los
149
„Kleiner weiblicher Torso (sog. Hagener Torso)“. 1911
Schätzung:
EUR 30.000
- 40.000
Verkauft für:
EUR 35.700
Los
160
„Mädchenakt mit aufgestemmtem linken Bein“. 1914
Schätzung:
EUR 18.000
- 24.000
Verkauft für:
EUR 56.250
Los
161
„Die Sklavin“. 1914
Schätzung:
EUR 6.000
- 8.000
Verkauft für:
EUR 7.500
Los
162
„Medea“. 1914
Schätzung:
EUR 10.000
- 15.000
Verkauft für:
EUR 12.500
Los
184
„Junges Mädchen, Gewand fallen lassend“. 1911
Schätzung:
EUR 3.000
- 4.000
Verkauft für:
EUR 3.570
Los
243
„Die Sklavin“. 1914
Schätzung:
EUR 5.000
- 7.000
Verkauft für:
EUR 9.150
Los
332
„Kleine Sinnende“. 1910/11
Schätzung:
EUR 30.000
- 40.000
Verkauft für:
EUR 33.125
Los
349
„Kopf Frau L“. 1909/10
Schätzung:
EUR 30.000
- 50.000
Verkauft für:
EUR 54.180
Los
440
„Medea“. 1914
Schätzung:
EUR 10.000
- 15.000
Verkauft für:
EUR 12.500
Los
654R
„Mutter und Kind, klein“. 1915
Schätzung:
EUR 200
- 300
Verkauft für:
EUR 261
Los
670
„Frauenkopf nach links (Frau Oeltjen)“.
Schätzung:
EUR 400
- 600
Verkauft für:
EUR 976
Los
671
„Erwachen“. 1913
Schätzung:
EUR 500
- 700
Verkauft für:
EUR 1.586
Los
672
„Paolo und Francesca“. 1913
Schätzung:
EUR 900
- 1.200
Verkauft für:
EUR 1.586
Los
673
„Überschwemmung“. 1914
Schätzung:
EUR 700
- 900
Verkauft für:
EUR 854
Los
699R
„Mutter und Kind III“. Um 1917
Schätzung:
EUR 300
- 400
Verkauft für:
EUR 595
Los
700R
„Macbeth V“. 1918
Schätzung:
EUR 300
- 400
Verkauft für:
EUR 357
Los
710
„Der Traum des Weibes“. 1914
Schätzung:
EUR 600
- 800
Verkauft für:
EUR 476
Los
771
„Liegender Mann, stehende Frau, Skizze“. 1914
Schätzung:
EUR 400
- 600
Verkauft für:
EUR 244
Los
825R
„Mutter und Kind (Vision II)“. 1913
Schätzung:
EUR 600
- 800
Verkauft für:
EUR 1.220
Los
1042
„Kleopatra I“. 1911
Schätzung:
EUR 1.000
- 1.500
Verkauft für:
EUR 2.667
Los
1043
„Stehendes junges Weib mit über dem Kopf verschränkten Armen“. 1912
Schätzung:
EUR 600
- 800
Verkauft für:
EUR 3.683
Los
1073
„Ruhendes Mädchen (Meeresstimmung)“. 1910
Schätzung:
EUR 1.200
- 1.500
Verkauft für:
EUR 2.684
Los
1123
„Mutter und Kind, klein“. 1915
Schätzung:
EUR 400
- 600
Verkauft für:
EUR 531
Los
1131
„Drei Frauen, stehend“. 1912
Schätzung:
EUR 700
- 900
Verkauft für:
EUR 875
Los
1132
„Urmensch (Brustbild)“. 1913
Schätzung:
EUR 1.800
- 2.400
Verkauft für:
EUR 3.625
Los
1149
„Junges Weib, sich umwended“. 1912
Schätzung:
EUR 700
- 900
Verkauft für:
EUR 875
Los
1153
„Drei Frauen, zwei stehend, eine knieend“. 1914
Schätzung:
EUR 500
- 700
Verkauft für:
EUR 625
Los
1168
„Verzweifelnde Mutter“. 1910
Schätzung:
EUR 700
- 900
Verkauft für:
EUR 1.875
Los
1187
„Jünglings-Halbakt, sich umwendend“. 1911
Schätzung:
EUR 400
- 600
Verkauft für:
EUR 2.625
Los
1188
„Macbeth V“. 1918
Schätzung:
EUR 350
- 450
Verkauft für:
EUR 437
Los
1333
„Der Pilger“. 1912
Schätzung:
EUR 1.200
- 1.500
Verkauft für:
EUR 6.985
Los
1545
„Susanna“. 1913
Schätzung:
EUR 700
- 900
Verkauft für:
EUR 2.540
Los
1729
„Sinnendes Mädchen“. 1911
Schätzung:
EUR 600
- 800
Verkauft für:
EUR 750
Los
1780
„Ruhende (vom Rücken)“. 1913
Schätzung:
EUR 1.000
- 1.500
Verkauft für:
EUR 2.667
Los
1781
„Macbeth V“. 1918/1920
Schätzung:
EUR 1.000
- 1.500
Verkauft für:
EUR 1.143