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325

Paula Modersohn-Becker

Dresden 1876 – 1907 Worpswede

„Kniendes Mädchen mit Schale“. Um 1902

Öl auf Pappe. 58,5 × 49 cm (23 × 19 ¼ in.).
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Paula Modersohn-Becker. „Kniendes Mädchen mit Schale“. Um 1902.

Hintergrund:

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Schätzung:

EUR 50.000

 

- 70.000

USD 56.200

 

- 78.700

Auktion 379

Fr, 27.11.2026, 11:00 Uhr

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Informationen

Öl auf Pappe. 58,5 × 49 cm (23 × 19 ¼ in.). Rückseitig mit Bleistift beschriftet: Ich bezeuge, dass dieses Bild von meiner Mutter Paula Modersohn-Becker gemalt ist. Fischerhude. 1950 Tille Modersohn. Werkverzeichnis: Busch/Schicketanz/Werner 280. Leichte Randmängel. [3117] Gerahmt

Mathilde Becker, Bremen (1913) / Tille Modersohn (1926) / Heinrich Bartelheimer, Hamburg / Privatsammlung, Norddeutschland

Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Bremen, Kunsthalle, 1947, Kat.-Nr. 54 / Paula Modersohn-Becker 1876-1907. Hagen, Karl Ernst Osthaus-Museum, 1951, Kat.-Nr. 29 / Paula Modersohn-Becker 1876-1907, Bernhard Hoetger 1874-1949. Wuppertal, Kunst- und Museumsverein, Städtisches Museum Wuppertal, 1954, Kat.-Nr. 16 / Paula Modersohn-Becker. Bremen, Böttcherstraße, Paula Modersohn-Becker-Haus; München, Städtische Galerie und Lenbachgalerie; Mannheim, Städtische Kunsthalle; Düsseldorf, Kunstverein, 1957/58, Kat.-Nr. 26

Auktion 46. Bremen, Hanseatisches Auktionshaus Bolland & Marotz, 17./18.10.1986, Kat.-Nr. 705, Abb. Tf. 2

Fast skulptural zusammengefasst zeigt Paula Modersohn-Becker hier ein kniendes Mädchen mit Schale. Bei der Szene von weihevoller Einfachheit handelt es sich um ein Gemälde, das die Künstlerin, die seit 1900 zwischen Worpswede und Paris pendelte, in einer Kreidestudie vorbereitet hatte. Am linken Bildrand der vorbereitenden Skizze, die zur Sammlung der Paula Modersohn-Becker-Stiftung in Bremen gehört, finden sich noch die Umrisse eines kleinen Kaninchens, dem das kniende Mädchen eine Wasser- oder Futterschale reicht. In einer handschriftlichen Notiz bereitet die Malerin die Farbigkeit des Gemäldes vor: „stumpf-grüne Erde weißes Kleid mit stumpf-dunkelbrauner Kapuze auf schwarzer Planke. Bläuliche grüne (?) Luft“ (WVZ E IV/46).
In der Weiterentwicklung der Studie hin zum Gemälde tilgt die Künstlerin das kleine Tier, sodass eine in engstem Bildraum kniende, hochkonzentrierte Andachtsfigur entsteht. Radikal vereinfacht erscheint der zu drei Farbzonen gegliederte Hintergrund, bei dem Modersohn-Becker das Landschaftliche an die Grenzen der Abstraktion führt. GK

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