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Los

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Karl Hofer

Karlsruhe 1878 – 1955 Berlin

„Sitzender Akt mit blauem Kissen“. 1927

Öl auf Leinwand. 95 × 82,7 cm (37 ⅜ × 32 ½ in.).
Auf diesem Bild ist das folgende Kunstwerk zu sehen: Karl Hofer. „Sitzender Akt mit blauem Kissen“. 1927.

Schätzung:

EUR 250.000

 

- 350.000

USD 281.000

 

- 394.000

Verkauft für:

697.000 EUR (inkl. Aufgeld)

Herbstauktionen 247-254

Ausgewählte Werke, Do, 26.11.2015

Informationen

Öl auf Leinwand. 95 × 82,7 cm (37 ⅜ × 32 ½ in.). Unten links monogrammiert: CH. Auf dem Keil-rahmen ein Etikett der Aktion „Entartete Kunst“, Nr. 15987. Werkverzeichnis: Wohlert 751. Craquelé. Gerahmt

Galerie Alfred Flechtheim, Berlin / Ismar Littmann, Breslau (Inv.-Nr. 124) / beschlagnahmt durch die Gestapo (1935) und „als Zeitdokument zur Aufbewahrung unter Sekretion“ an die Nationalgalerie, Berlin, überstellt (1936) / 1937 beschlagnahmt durch die Reichskulturkammer / Entartete Kunst. Nr. 15987 / Kommissionär Karl Buchholz, Berlin (1941) / Hans H. Ranft, Oslo / Ranft, Erben / restituiert an Littmann, Erben / Privatsammlung, Berlin

Carl Hofer und Ernesto de Fiori. Berlin, Galerie Alfred Flechtheim, 1927, Kat.-Nr. 18 (Sitzender weiblicher Akt) / Karl Hofer. Das gesammelte Werk. Mannheim, Städtische Kunsthalle, 1928, S. 12, Kat.-Nr. 97 / Kollektivausstellung Karl Hofer. Berlin, 55. Ausstellung der Berliner Secession in Gemeinschaft mit der Galerie Flechtheim, 1928, S. 16, Kat.-Nr. 80 / Karl Hofer. Zürich, Kunsthaus Z1929, S. 11, Kat.-Nr. 47 / Entartete Kunst. München, Hofgartenarkaden,u.a.O., 1937-39 / New York, Leo Baeck Institute, 2002

Der Cicerone, 20. Jg., 1928, Nr. 13, S. 447 (abgebildet an der Wand des Arbeitszimmers Ismar Littmann) / Karl-Hofer-Ausstellung, in: Neue Zürcher Zeitung, Nr. 256, 10.2.1929, S. [1] / Auktion 188. Berlin, Max Perl, 1935, Nr. 2477, S. 145 mit Abb. (Sitzender weiblicher Akt auf blauem Kissen) / Gegen den Kunstbolschewismus! In: Der Alemann, Freiburg i.Br., Nr. 192, 12.7.1935 (Hinweis auf die Gestapo-Beschlagnahme in Berlin) / Liste der Ausgestellten, in: Dt. Allg. Ztg. (Reichsausgabe), Nr. 340/341, 25.7.1937, Beibl. 2, S. [1] / Käthe Baumeister: A German Explains Art in the Third Reich. In: The Art Digest, Jg. 13, 15. Okt. 1938, S. 8 , Abb. / Maschinenschriftl. Inventar der Aktion „Entartete Kunst“, erstellt vom Reichsminist. f. Volksaufklärung u. Propaganda, 1941/42, unter Berlin, Nationalgalerie, lfd. Nr. 184 / Paul Ortwin Rave: Kunstdiktatur im Dritten Reich. Gebr. Mann Verlag, Hamburg 1949, S. 80 (Neuauflage hrsg. von Uwe M. Schneede, Argon-Verlag, Berlin 1987, S. 147, 158) / Franz Roh: „Entartete“ Kunst. Fackelträer Verlag, Hannover 1962, S. 130 / Annegret Janda: Die Gemälde und Bildwerke der Expressionisten im ehem. Kronprinzenpalais, in: Das Schicksal einer Sammlung. Staatl. Museen zu Berlin, 1986, S. 37, 44 / Mario- Andreas v. Lüttichau: Rekonstruktion der Ausstellung „EK“, in: Nationalsozialismus und „Entartete Kunst“. Bayerische Staatsgemälde-Sammlungen, München 1987, S. 129-131 / Andreas Hüneke: Die faschistische Aktion „EK“ in Halle. Halle 1987, Abb. S. 80 (Raumfoto aus der Ausst. „Entartet Kunst“ in München 1937) / Ausst.-Kat. „Degenerate Art“. Los Angeles, County Museum of Art, 1991, S. 257 / Annegret Janda: Kunst in Deutschland 1905-1937. Staatl. Museen zu Berlin, 1992, S. 120, Nr. 177, Abb. S. 121 / M. Henry: Geraubte Schönheit. In: Cicero. Magazin für politische Kultur, Hamburg, 2005, Nr. 10, S. 100 ff. m. Abb

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